Wermelskirchen: Tierheim wehrt sich gegen Vorwürfe - "Tiere sind gesund"

Hunde todkrank? : Tierheim Wermelskirchen räumt mit Gerüchten auf

Das Tierheim Wermelskirchen wehrt sich gegen den Vorwurf, dass die Auslandshunde dort krank und mit Würmern infiziert seien. Der Vorsitzende hat eine Vermutung, woher das üble Gerücht stammt.

Unter Hundehaltern oder künftigen Interessenten geht momentan ein Gerücht um, das im sozialen Netzwerk Facebook diskutiert wird. Man solle einen großen Bogen um das Tierheim Wermelskirchen machen, weil die Auslandshunde dort „todkrank“ und mit Würmern infiziert seien. „Uns haben schon Menschen darauf angesprochen“, sagt Günter Leurer, der Vorsitzende des Tierschutzvereins, auf Anfrage unserer Redaktion. „Das ist natürlich absoluter Blödsinn“, stellt Leurer klar, der auch ein langes Statement auf der Facebook-Seite des Tierheims veröffentlicht hat.

„Unsere Tiere sind komplett geimpft, gechipt, kastriert, vom Veterinär vor Ort untersucht und für reisefähig erklärt, entwurmt, ungezieferbehandelt, haben alle notwendigen Traces-Papiere, EU-Heimtierausweise und werden beim Eintreffen bei uns auch noch einmal von unserer Tierarztpraxis am Flügel eingehend untersucht“, heißt es in der Mitteilung. Und weiter: „Wir haben überhaupt nichts zu verbergen, sondern betreiben ehrlichen, aufrichtigen und ernsthaften Tierschutz.“ Etwas, das viele Kommentare bei Facebook bestätigen. Die User berichten fast nur von positiven Erfahrungen und können die Vorwürfe nicht nachvollziehen.

Über diejenigen, die Leurer auf das Gerücht angesprochen haben, will der Vorsitzende auch den Ursprung der Anschuldigungen ausgemacht haben: eine Tierarztpraxis in einer benachbarten Großstadt. Diese wolle selbst Auslandshunde vermitteln und schrecke dabei nicht vor Verleumdungen zurück.

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