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Wermelskirchen: Stadt schafft Parkplätze an ehemaliger Polizeiwache

Ehemalige Polizeiwache in Wermelskirchen : Stadt schafft weitere Parkplätze

Der Platz an der ehemaligen Polizeiwache ist ab sofort zum Parken freigegeben. Die Parkdauer ist allerdings beschränkt. Freitags ist der Platz zudem den Beschickern des Wochenmarktes vorbehalten.

Die Schranke ist ab sofort geöffnet: Die Stadt hat hinter der ehemaligen Polizeiwache zwölf neue Parkplätze geschaffen. Die Fläche erweitert nun als öffentlicher Parkplatz das Angebot in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt. Wie für die meisten anderen Parkplätze im Bereich des Bürgerzentrums auch, gibt es eine Parkzeit-Regulierung von zwei Stunden. Wer auf dem neuen Platz parkt, muss die Parkscheibe auslegen. Eine Einschränkung für die Fläche gibt es allerdings, informiert die Stadt: Freitags parken auf dem Platz weiterhin die Beschicker des Wochenmarktes. Bisher war der Parkplatz städtischen Mitarbeitern vorbehalten, wurde aber nicht voll genutzt.

„Gerade November und Dezember sind die verkehrsreichsten Monate“, sagt Bürgermeistern Marion Lück, „um vor allem unsere Einzelhändler in der Innenstadt in der Corona-Zeit zu unterstützen, haben wir versucht, weitere Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe zu schaffen.“ Die Wermelskirchener und ihre Gäste sollen in Ruhe vor Ort ihre Weihnachtseinkäufe tätigen, wünscht sich die Bürgermeisterin.

„Noch haben wir keinen Parkdruck“, betont Tiefbauamts-Leiter Harald Drescher. Der dürfte aber spätestens im Januar entstehen – dann beginnen auf dem Loches-Platz die Bauarbeiten. Auch das Bauprojekt an der Oberen Remscheider Straße werde den Druck auf die Parkplätze wohl erhöhen, sagt Marion Lück. Der neue Parkplatz soll nun als Ergänzung zum geschaffenen Parkraum an der Feuerwache verstanden werden.

Entspannung soll auch die Tiefgarage unter dem Rathaus bieten: Die Stadtverwaltung wolle künftig darauf achten, dass der öffentliche Parkraum in der Tiefgarage künftig wieder nur für die maximale Parkzeit von zwei Stunden genutzt werde. In der Vergangenheit hätten vermehrt Dauerparker die Stellflächen in der Tiefgarage belegt und die Parkplätze damit für Kunden und Gäste blockiert, heißt es in der Mitteilung der Stadt.