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Wermelskirchen: Stadt richtet Notgruppen in drei Kitas ein

Steigende Omikron-Zahlen : Wermelskirchen schließt drei Kitas und setzt auf Notbetreuung

Aufgrund vieler Corona-Infektionen bei den Erziehern kann in drei Kitas in Wermelskirchen bis Ende des Woche lediglich eine Notbetreuung angeboten werden.

Trotz intensiver Hygienemaßnahmen, Impfungen und Testungen rollt die Coronawelle aktuell durch die Kitas in der Stadt und macht dabei weder vor den kleinen Kindern, noch vor den Erzieherinnen und Erziehern halt. Deshalb kann in den Kindertagesstätten Jahnstraße, am Ecker sowie im Bussardweg in Dabringhausen bis einschließlich Freitag, 28. Januar, lediglich eine Notbetreuung in der jeweiligen Kita angeboten werden. Ob eine Öffnung aller Gruppen ab Montag, 31.Januar, wieder möglich ist, hängt von der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens ab. Das teilt die Stadt Wermelskirchen mit.

„Wir können nur um Verständnis dafür bitten, dass eine Betreuung der Kinder mit erkranktem oder isoliertem Personal derzeit nicht stattfinden kann“, sagt Jugendamtsleiterin Barbara Frank, die bereits alle betroffenen Eltern informiert hat. Außerdem hat sie in dem Schreiben an die Eltern darauf hingewiesen, dass die Notbetreuung in den drei Kindertagesstätten ab sofort nur für die Familien eingerichtet wird, die vor allem beruflich zwingend auf eine Betreuung der Kinder angewiesen sind. „Alle anderen Familien, die eine eigene Betreuung gewährleisten können, bitte ich um Verständnis für diese schwierige Situation.“

 Barbara Frank bittet die Familien um Verständnis.
Barbara Frank bittet die Familien um Verständnis. Foto: Teifel, Udo (tei)
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Letztere habe sich durch die hohen Corona-Infektionszahlen weiter verschärft, so Frank. „Es ist uns allen bewusst, dass die Auswirkungen der Omikron-Variante für alle Eltern eine weitere große Herausforderung darstellt und wir arbeiten mit großem Einsatz daran, die Betreuung der Kinder in den Kitas so schnell wie möglich wieder ganz aufzunehmen.“ Die große Anzahl der positiven Coronatests im Rahmen der Pooltestungen in den Kindertagesstätten überrascht die Jugendamtsleiterin nicht: „Bisher war das Infektionsgeschehen in den Kitas wie eine Black Box. Jetzt haben wir darüber mehr Gewissheit und können so noch besser gewährleisten, dass die Kinder sicherer betreut werden.“

In einer vorherigen Version hatte die Stadt Wermelskirchen  von Montag, 1. Februar, gesprochen. Das war falsch. Es entscheidet sich also am Montag, 31. Januar, ob die Öffnung aller Gruppen wieder möglich ist.