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Wermelskirchen: Stadt plant für das Programm „Aufholen nach Corona“

Ferienprogramm für Wermelskirchen : Stadt plant für das Programm „Aufholen nach Corona“

Zwei Milliarden Euro hat der Bund bereitgestellt, um Kindern und Jugendlichen nach dem langen Lockdown zurück in ein normales Leben zu helfen. Die CDU hofft auf Fördermittel, um Nachhilfe und Ferienangebote in der Stadt anbieten zu können.

Die Corona-Krise, Kontaktbeschränkungen und der lange Lockdown ist auch an Kindern und Jugendlichen nicht spurlos vorbeigegangen. Und nicht umsonst startet die Bundesregierung nun das Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona“ für dieses und das kommende Jahr. Insgesamt zwei Milliarden Euro werden dafür bereitgestellt, um den Schülerinnen und Schülern bereits ab den kommenden Sommerferien Möglichkeiten zum Lernen und Erleben zu bieten. zu bieten. Die hohe Summe wird geteilt: eine Milliarde wird genutzt, um Lernrückstände abzubauen, der Rest ist gedacht für die Förderung frühkindlicher Bildung, für Freizeit-, Ferien- und Sportaktivitäten sowie für die Begleitung von Kindern und Jugendlichen im Alltag und in der Schule.

Genaue Förderrichtlinien wurden zwar noch nicht bekanntgegeben, aber in der Verwaltung der Stadt Wermelskirchen wird bereits unter Hochdruck an Konzepten und Ideen gearbeitet: „Wir wollen gut vorbereitet sein, um bereits in den Sommerferien Angebote für die Kinder und Eltern parat zu haben“, sagt Bürgermeisterin Marion Lück auf Nachfrage dieser Redaktion. „Wir wollen gut aufgestellt sein, um den Familien, die alle unter der Corona-Krise gelitten haben, Unterstützung anbieten zu können, damit die Pandemie nicht lange nachwirkt. Deshalb arbeitet das Dezernat bereits an der Umsetzung.“

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Darauf hofft auch die CDU, wie Stadtverbandsvorsitzender Stefan Leßenich und Fraktionschef Michael Schneider berichten: „Es ist ganz wichtig, dass neben einem Nachhilfeprogramm auch ein Freizeitprogramm in den Sommerferien angeboten wird, damit die Kinder eine neue Perspektive bekommen“, sind sich die beiden einig. 

Das Programm der Bundesregierung beinhaltet nicht nur Nachhilfeprogramm, sondern auch Ferienfreizeiten und außerschulische Angebote. „Gelegenheiten zum sozialen Lernen durch Projekte und Ausflüge sowie die sportlichen und kulturellen Bildungsangebote wurden stark eingeschränkt. Auch Familien brauchen Hilfe und Erholungsangebote, um wieder Kraft tanken zu können“, heißt es. Dafür werden gemeinnützige Familienferienstätten einen Zuschuss für den Aufenthalt von Familien für eine Woche bekommen, der an die Familien weitergegeben wird.

(kel)