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Wermelskirchen SPD: Pflegeberatung muss in der Stadt bleiben

Politik in Wermelskirchen : SPD: Pflegeberatung muss in der Stadt bleiben

Wird der Kreis der Stadt Wermelskirchen die Pflegeberatung wegnehmen? Alles deutet darauf hin. Jetzt reagiert der SPD-Ortsverein und unterstützt den zuständigen Dezernenten, der für die Pflegeberatung vor Ort kämpft.

Mit Sorge beobachtet die SPD-Wermelskirchen die Diskussion um die mögliche Verlagerung der Kompetenzen der Pflegeberatung aus Wermelskirchen an den Kreis. „Wir werden uns entschieden in allen Gremien, die dafür in Frage kommen, dafür einsetzen, dass die Pflegeberatung mindestens im jetzigen Umfang in der Stadt erhalten bleibt“, so die SPD-Ortsvorsitzende Petra Weber in einer Presseerklärung.

Wie die derzeitige Diskussion um ein zweites Impfzentrum im Nordkreis zeigt, ist Bergisch Gladbach für die meisten älteren Menschen nur sehr schwer bis gar nicht erreichbar. „Wer einmal in der Situation war, eine Beratung in Fragen der Pflege zu brauchen, kann sofort nachvollziehen, wie wichtig es ist, eine Ansprechpartnerin vor Ort zu haben. In einer solchen Lage noch überlegen zu müssen, wie man mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Kreisstadt kommt, ist unzumutbar“, schreibt Petra Weber. Auch ein wochenlanges Warten auf einen Termin kann keinem zugemutet werden.

Zusammen mit der AG 60+ der SPD sage der Ortsverein deshalb dem Seniorenbeirat und dem Dezernenten jede Unterstützung zu, damit die Pflegeberatung in jetziger Qualität erhalten bleibt.

(tei.-)