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Wermelskirchen: Soforthilfe des Landes fair verteilt

Nach der Starkregen-Katastrophe im Bergischen : Soforthilfe des Landes fair verteilt

Die Bürgermeister der acht Kommunen im Rheinisch-Bergischen Kreis zeigen sich solidarisch mit den hochwassergeschädigten Kommunen. Nun werden 500.000 Euro vom Land fair aufgeteilt.

Das Hochwasser Mitte Juli hat in allen acht Städten und Gemeinden im Rheinisch-Bergischen-Kreis große Schäden angerichtet. Häuser wurden geflutet, Freizeitanlagen überschwemmt, Wanderwege beschädigt und vielerorts verwandelte sich das Hab und Gut der Menschen innerhalb weniger Stunden in Sperrmüll.

„Besonders hart getroffen hat es Leichlingen, aber auch Rösrath und Overath“, erinnert nun Bürgermeisterin Marion Lück. Deshalb hätten sich die acht Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Rheinisch-Bergischen Kreis darauf verständigt, die Soforthilfe des Landes entsprechend der Schäden zu verteilen. Insgesamt 500.000 Euro stellt das Land NRW dem Kreis für die Soforthilfe in den Kommunen zur Verfügung. 

„Auch Wermelskirchen zeigt Solidarität mit den besonders stark hochwassergeschädigten Städten im Kreis“, erklärt die Bürgermeisterin. Alle Fraktionen im Stadtrat hätten dem Vorgehen zugestimmt und sich solidarisch mit der kommunalen Familie des Rheinisch-Bergischen Kreises gezeigt. Das Geld wird nun wie folgt aufgeteilt: Leichlingen erhält 200.000 Euro, Rösrath und Overath bekommen jeweils 110.000 Euro, die Stadt Bergisch Gladbach erhält 20.000 Euro aus dem Soforthilfetopf. Die anderen Kommunen – Kürten, Odenthal, Burscheid und Wermelskirchen – erhalten jeweils 15.000 Euro Soforthilfe aus den NRW-Mitteln.

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Bürgermeisterin Marion Lück betont: „Es ist wichtig, dass wir Kommunen in diesen Zeiten zusammenstehen und uns gegenseitig unterstützen.“ Die Bürgermeister in Leichlingen, Rösrath und Overath seien sehr dankbar für die Hilfe der benachbarten Kommunen.

(resa)