Ladesäulen in Wermelskirchen Schnelles „Tanken“ nur mit starkem Netz

Wermelskirchen · Weitere Möglichkeiten zum Aufladen von E-Fahrzeugen werden nötig sein. Darin sind sich Kommunalpolitik und Verwaltung einig. Weitere Stationen könnten in den neuen Wohngebieten und am Loches-Platz entstehen.

 Parken und Laden: An der Telegrafenstraße hat die BEW sowohl eine Ladesäule für Autos als ein Stück weiter auch für Räder installiert.

Parken und Laden: An der Telegrafenstraße hat die BEW sowohl eine Ladesäule für Autos als ein Stück weiter auch für Räder installiert.

Foto: Theresa Demski

Ladesäulen für Elektrofahrzeuge müssen her. Auf der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr zeigten sich Kommunalpolitik und Verwaltung einig, dass der Bedarf steigen wird. Ausgehend von einem Antrag von SPD, Grünen und FDP legte die Verwaltung allerdings dar, dass sich „mir nichts, dir nichts“ auf die Schnelle keine weiteren Ladestationen einrichten lassen. Schon gar nicht durch die Stadt, da deren Kapazitäten für Installation und Unterhaltung nicht ausreichten, wie die Verwaltung den Status quo betonte. Genau so wenig sogenannte Schnellladesäulen mit mehr als 50 Kilowatt (kW)-Leistung, um die es den drei antragstellenden Ratsfraktionen ausdrücklich ging und die ein schnelleres Laden des Antriebsakkus als Ladestationen mit 22 kW-Kapazität ermöglichen.