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Wermelskirchen: Sanierung von Kölner Straße und Telegrafenstraße

Straßenbauarbeiten in Wermelskirchen : Ab Donnerstag wird die Kölner Straße saniert, danach die Telegrafenstraße

Die schweren Linienbusse haben in den kurvigen Einmündungstrichtern die Pflastersteine verschoben. Jetzt werden die Kurvenbereiche asphaltiert.

 Täglich fahren etwa 100 schwere Linienbusse über die Kölner wie auch über die Telegrafenstraße. Die Folge bekommen die Verkehrsteilnehmer am Donnerstag und Freitag – und vermutlich auch in der nächsten Woche – zu spüren: Die Fahrbahn des Einmündungstrichters der Kölner Straße / Eich wird am Donnerstag und Freitag saniert. Eine Vollsperrung ist vorgesehen. Eine Umleitung wird ausgeschildert.

Ähnliche Schäden haben die Tiefbauer der Stadtverwaltung auch in der Ausfahrt der Telegrafenstraße zur Eich hinter dem Engpass entdeckt: Auch dort haben die sogenannten Scherkräfte große Schäden im Pflaster angerichtet.

Beim Umbau der Innenstadt lautete eine Vorgabe der Förderfähigkeit: Das Pflaster musste aus optischen und gestalterischen Gründen als Straßenbelag genutzt werden. Sonst hätte es keinen Zuschuss von der Bezirksregierung gegeben. Auf geraden, ebenen Fahrbahnen kein Problem. Aber schon 2015 musste die Kölner Straße wieder aufgerissen werden: Die von Planern und Gutachtern hochgelobten „Bigstones“ hatten sich verschoben, für Radfahrer war die Straße nach Bekanntwerden sofort gesperrt worden. Die Straße wurde im Einvernehmen mit der Bezirksregierung asphaltiert, ebenso der Bereich Markt.

 Auch die „Ausfahrt“ der Telegrafenstraße in die Eich wird in der kommenden Woche saniert.
Auch die „Ausfahrt“ der Telegrafenstraße in die Eich wird in der kommenden Woche saniert. Foto: Udo Teifel
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Der Technische Beigeordnete Tohmas Marner: „Asphalt ist deutlich geeigneter in Kurven als Pflastersteine.“ Zudem sei die Pflasterung nicht gut umgesetzt worden. Man hätte es besser machen können und dann weniger Probleme bekommen. Die Folge jetzt: Das Pflaster wird ab Donnerstag, 28. Oktober, aufgenommen. Dafür wird die Kölner Straße wenigstens zwei Tage gesperrt.

Scherkräfte sind bei Tiefbauern bekannt. Sie sorgen dafür, dass schwere Busse in engen Kurven Schäden im Pflaster anrichten. „Busse fahren immer wieder über die selbe Stelle. Dass solche Straßen dann immer wieder saniert werden müssen, ist bekannt“, erklärt Marner. Deswegen werde auch im Kurvenbereich lieber Asphalt verbaut. „Wir haben hier eine normale Reparatur.“ Geplant ist, die Kölner Straße am Samstag wieder zu öffnen. Die Bushaltestellen werden an den beiden Tagen nicht bedient, auf dem Brückenweg wird eine Ersatzhalteestelle eingerichtet.

Doch nicht nur das Straßenpflaster im Einmündungstrichter Kölner Straße ist von den Linienbussen schwer beschädigt worden, auch an der Ausfahrt der Telegrafenstraße muss das Pflaster entfernt werden. Auch dort haben die Steine den Scherkräften nicht standgehalten und sich verschoben. Laut Verwaltung sollen diese Arbeiten „sofort danach“ begonnen werden – nach dieser Aussage folgt spätestens am Dienstag eine Vollsperrung.