„Monsieur Pompadour“ gastiert nach langer Nacht in Marburg im Haus Eifgen Saiten-Virtuosen begeistern das Publikum im Konzertgarten

Wermelskirchen · Im Haus Eifgen-Konzertgarten spielt das Berliner Quartett „Monsieur Pompadour“ vor knapp 40 Besuchern und begeistert das Publikum. Es war eine Hommage an Django Reinhardts Stil.

 Trotz langer Nacht in Marburg am Vorabend spielte das Quartett „Monsieur Pompadour“ im Haus Eifgen-Konzertgarten „ausgeschlafen“ auf.

Trotz langer Nacht in Marburg am Vorabend spielte das Quartett „Monsieur Pompadour“ im Haus Eifgen-Konzertgarten „ausgeschlafen“ auf.

Foto: Stephan Singer

Kennern ist er bis heute eine Ikone des Jazz-Gitarren-Spiels. Darüber hinaus auch als Komponist, denn Jean, genannt „Django“, Reinhardt gilt als Schöpfer einer Musik, die drei Stile verbindet: Aus dem zu seinen Lebzeiten (1910-1953) schon gängigen New-Orleans-Jazz der 1920er-Jahre, den französischen Walzern und der traditionellen Spielweise der Sinti schuf er einen neuen Musikstil, der als Gypsy-Swing in die Annalen Einzug gehalten hat. Ihn kennzeichnen jazzige Rhythmik genauso wie Akkordeffekte und Stimmungen, die aus der modernen Klassik von Komponisten wie Debussy oder Ravel bekannt sind. Eine Hommage an Django Reinhardts Stil zelebrierte die Berliner Band „Monsieur Pompadour“ im Haus Eifgen-Konzertgarten, wo knapp 40 Kenner dem Quartett lauschten.