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Wermelskirchen: Safarizeit der Judoka wird belohnt

Kinder mussten Aufgaben zu Hause erledigen : Safarizeit der Judoka wird belohnt

Langweilig wurde es den Nachwuchs-Judoka auf jeden Fall nicht. Bei der Judosafari@home mussten die Kinder Aufgaben meistern – und per Video festhalten. Das Jugendleiterteam hatte seinen Spaß. Und alle Kids wurden für ihr Engagement belohnt.

(tei.-) Etwas mehr als einen Monat nach Abgabefrist wurden jetzt die Teilnehmer der Judosafari@home im Sportkarree gebührend geehrt. Sven Dicke, Katrin Seide sowie Helge und Peer von Grünberg hatten sich dazu einiges trotz Corona-Beschränkungen einfallen lassen. Neben den Urkunden, Abzeichen und Aufklebern des Deutschen Judobundes erhielten alle Safarigänger einen schönen JCWK-Loopschal, der auch als Mund-/Nasenschutz dienen kann. Darüber hinaus gab es bei der Verleihung in allen drei Teilgruppen ein Video mit den Highlights der Safarizeit zu sehen. Gebannt blickten die Teilnehmer auf die Leinwand im Dojo und schwelgten in Erinnerung an die schweißtreibende Zeit.

Während der Safari@home mussten die Athleten verschiedene Aufgaben bewältigen, ihr Ergebnis via Video festhalten und an das Jugendteam schicken. Dabei gab es neben sportlichen Disziplinen wie Gürtelliegestütz oder Hockstrecksprünge auch Geschicklichkeitsaufgaben wie einen Eierlauf und kreative Herausforderungen. So dichteten, bastelten und malten die Judoka eifrig zum Thema „Koga bleibt zuhause“. Besondere Freude bereitete die Kategorie „Teddy-Judo“. Hier wurden viele Kuscheltiere hart rangenommen, aber ganz judolike stets mit der nötigen Fairness und dem Sichern des Falles auf den Boden geworfen.

Für jede Kategorie gab es Punkte und die Gesamtpunktzahl ergab das erreichte Abzeichen. Dabei orientiert sich der Judobund an den bekannten Gürtelstufen: je höher die Punktzahl, desto dunkler also die Farbe. Der jüngste Teilnehmer, Benjamin Vaupel (3), erreichte in seiner Gruppe so den roten Fuchs und beeindruckte besonders durch 18 Hockstrecksprünge innerhalb einer Minute. Kein anderer der unter Sechsjährigen konnte ihm da das Wasser reichen.

Gelbes Känguru Serafina Picard, Vincent Clemm, Matheo Buchholz, Jona Koberski, Amelie Wittkamp und Lucy Vetter;

roter Fuchs Benjamin und Jonathan Vaupel, Pia Wächtler, Nike Köhnen, Laila Clemm, Lilien Buchholz, Emma Hamacher, Elena Behrendt;

grüne Schlange Olivia Clemm, Valentina Picard, Nea und Mia Meshing, Leopold und Ferdinand Harms, Finn Buchholz, Jara Köhnen, Elias Behrendt und Julia Scheida;

blauer Adler Elia Koberski, Mats und Julius Glaser, Lio Meshing, Svea Breidenbach, Phil Cabecana, Jule Bitterlich und Mayla Gulich;

brauner Bär Ida von Grünberg, Hannah Glauner und Emma Becker.