Wermelskirchen: Rhombusfläche in der Diskussion

Heute Mobile Redaktion auf Rhombus-Fläche : Diskutieren Sie mit am Stand der Mobilen Redaktion

BM steht heute, 14 bis 15 Uhr, auf dem Rhombus-Gelände, um mit Bürgern ins Gespräch zu kommen. Es geht um Zukunftsideen für Wermelskirchen, die dort und auch an anderer Stelle verwirklicht werden könnten.

Heute schlägt die Bergische Morgenpost ihre Zelte auf der Rhombusfläche an der Remscheider Straße 25 auf. Mit Zustimmung des Miteigentümers Sven Schulte macht die Mobile Redaktion auf dem Grundstück von 14 bis 15 Uhr Station: Bürger sind eingeladen, in lockerer Runde bei einer Tasse Kaffee mit Politikern, Vertretern der Stadt, der WiW und mit der Redaktion ins Gespräch zu kommen. BM-Redakteurin Solveig Pudelski und BM-Mitarbeiterin Theresa Demski sind vor Ort.

Aufhänger für den Talk ist das Integrierte Entwicklungs- und Handlungskonzept, ein Förderprogramm, das Wermelskirchen für die Zukunft rüsten kann. Es geht um die Frage, welche Projekte jetzt auf die Schienen gesetzt werden sollten, damit Wermelskirchen auch 2030 eine blühende Kleinstadt ist. Dazu werden Ideen entwickelt. Flächen in der Innenstadt haben die Planer dabei im Visier. In einigen Workshops haben Gruppen mit Vertretern aus verschiedenen Einrichtungen, aus Vereinen und der Wirtschaft in Kooperation mit der Stadt erste Visionen entwickelt.

Eine davon dreht sich um die Rhombusfläche an der B 51/Remscheider Straße, die in Besitz einer Eigentümergemeinschaft ist. Sven Schulte ist einer der Mit-Eigentümer und wird am Stand der Mobilen Redaktion mitdiskutieren.

Die innenstadtnahe und verkehrsgünstig gelegene Rhombus-Fläche könnte nach Vorstellungen der Akteure im Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzepts eine tragende Rolle als Bildungs- und Technologiestandort spielen. Die Rheinische Fachhochschule Köln hat signalisiert, dass sie sich eine Zweigstelle in Wermelskirchen vorstellen könne. Das wäre eine gute Ergänzung in der hiesigen Bildungslandschaft, sind sich Experten sicher. Außerdem würde es den Wirtschaftsstandort stärken. Zum einen könnten Unternehmen um junge Menschen, die dort einen Abschluss machen, werben. Zum anderen könnten sich im Umfeld eines Fachhochschulstandortes Fachbüros und Dienstleister ansiedeln. Bisher sind dies nur Ideen. Vielleicht gibt es andere Vorstellungen, wo und wie sich die InnenStadt weiterentwickeln könnte. Was denken Sie über die Projektidee, über Chancen für die Zukunft Wermelskirchens? Bürgermeister Rainer Bleek, CDU-Fraktionsvorsitzender Christian Klicki, SPD-Fraktionsvorsitzender Jochen Bilstein, andere Fraktionsvertretrer und Dankmar Stolz (WiW) haben ihre Teilnahme an der Mobilen Redaktion zugesagt.

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