Innenstadt-Entwicklung in Wermelskirchen Idee mit „klugem Schnittmuster“

Wermelskirchen · Innenstadt-Entwicklung in Wermelskirchen bezieht Rhombus-Areal mit ein. Durch den Kauf eines Grundstücksteils will die Stadt dort das Hallenbad, ein Parkhaus sowie Büro-, Gastronomie- und Flächen für Kultur schaffen.

 Der Rhombuspark soll entwickelt und bebaut werden.

Der Rhombuspark soll entwickelt und bebaut werden.

Foto: Udo Teifel

Auf die Details sind zu achten: Kommt der geplante Ankauf des Rhombus-Gelände-Teils durch die Stadt zustande, gibt es Fördermittel für die Reaktivierung einer innenstadtnahen Fläche – nicht für den Bau eines neuen Hallenbades. Das betonte der Technische Beigeordnete Thomas Marner auf der gemeinsamen Informationsveranstaltung für gleich drei Ausschüsse (Stadtentwicklung und Verkehr, Umwelt und Bau sowie Sport). Das sehen die Förderrichtlinien so vor, denn das Integrierte Entwicklungs- und Handlungskonzept (IHEK) mit den dazugehörigen Fördertöpfen bezieht sich explizit auf die Entwicklung des Innenstadtbereichs. Für den Bau eines neuen Hallenbades – egal an welchem Standort – gibt es unterdessen keine Fördermittel. Darum hatte sich die Stadt bereits vergeblich bemüht.