1. NRW
  2. Städte
  3. Wermelskirchen

Wermelskirchen Resonanz auf Tourprogramm ist bereits gut

Ski-Clubs Wermelskirchen plant für die Saison : Resonanz auf Tourprogramm ist bereits gut

Der Ski-Club freut sich über eine stabile Vereinssituation trotz Corona-Pandemie. Mittel, mit denen der Vorstand in Projekte investieren kann, sind vorhanden.

Eigentlich findet die Jahreshauptversammlung des 1952 gegründeten Ski-Clubs Wermelskirchen im Frühjahr statt. Corona hat auch diesen Rhythmus durcheinander gebracht. Wie bereits in 2020 tagte die Ski-Club-Hauptversammlung im September im Restaurant „Markt 57“ in Dabringhausen. Und wie im Vorjahr hat der Ski-Club für die anstehende Saison ein Fahrtenprogramm geschnürt, das im Oktober mit einer einwöchigen Tour zum Training im Ötztal startet und mit der Oster-Familien-Fahrt die Saison beendet. „Die geplanten Fahrten der vergangenen Saison konnten wegen der Pandemie nicht stattfinden. Jetzt haben wir wieder ein volles Programm und sind zuversichtlich, dass das auch stattfinden kann“, kündigte Ulf Ramspott, Ski-Abteilungsleiter, zuversichtlich an.

Lediglich 16 Anwesende fanden den Weg zur Hauptversammlung, auf der der  Vorsitzende Markus Reichwein feststellte: „Die Resonanz auf unser für 2021/22 ausgeschriebenes Fahrtenprogramm ist bereits jetzt gut – der Wille zum Ski-Fahren ist da.“ Das eingeschränkte Vereinsleben der vergangenen Monate bilanzierte Reichwein: „Wir haben eine gute Mitgliederstruktur, wir arbeiten nicht mit und leben nicht von Kursen.“ Deshalb sei die Situation des Vereins „alles in allem stabil“. Einen Mitgliederschwund, der konkret auf die Pandemie zurückzuführen sei, habe der Verein nicht erlebt: „Der normale Schwund durch die jährlich durchschnittlichen Austritte war da. Mangels Angeboten wie Fahrten oder Turnieren konnten wir keine neuen Mitglieder gewinnen.“

  • Mittelstandsfinanzierung : Corona-Folgen treffen vor allem kleine Unternehmen
  • Aktion für Abo-Kunden : So fahren Sie im September umsonst Bahn
  • Das Festival lockte 2018 zahlreiche Besucher
    Große Party in den Wermelskirchener Innenstadt : Planungen für das „à la carte-Festival“ laufen

Anfang des Jahres 2021 waren 490 Mitglieder registriert, davon aktuell 97 in der Badminton-Abteilung. Anfang 2020 waren es noch insgesamt 512 und in der Badminton-Abteilung 106 gewesen.

Die Badminton-Abteilung blickt in diesem Jahr auf ihr 25-jähriges Bestehen zurück, die Feierlichkeiten dazu sind auf das kommende Jahr verschoben. Dann feiert der Gesamtverein seinen 70. „Geburtstag“.
Im vergangenen Jahr konnte der Verein einen Überschuss von rund 2400 Euro verzeichnen, auf der Haben-Seite stehen stattliche gut 60.000 Euro. „Wir hatten weniger Ausgaben, aber auch keine Einnahmen durch Aktionen“, resümierte Kassierer Alois Göpfert. Und Markus Reichwein konstatierte: „Wir haben Mittel, die wir für ein sinnvolles Thema einsetzen können. Wir müssen diskutieren, was den Verein nach vorne bringt.“

Zwei mögliche Projekte brachte Ulf Ramspott ins Spiel. So liege eine Kooperationsanfrage eines Ski-Vereins aus Ennepetal vor, wo der Wermelskirchener Ski-Club sich an Gras-Ski-Fahren, also Ski-Fahren nicht auf Weiß sondern auf Grün, beteiligen könne. Eine weitere Idee stamme aus Dänemark, berichtete Ramspott: „Dort hat eine Firma spezielle Matten entwickelt, die sich auf einem geeigneten Hang auslegen lassen und auf denen man dann Ski-Fahren kann – in Videoclips sieht das sogar recht flüssig aus.“ Hierzu müsse der Ski-Club jedoch weitere Detailinformationen einholen.
Einstimmig bestätigte die Versammlung bei turnusgemäßen Wahlen den Vorsitzenden Markus Reichwein, seinen Stellvertreter Stefan Burger, den Kassierer Alois Göpfert und den Geschäftsführer Stephan Eisbach in ihren Ämtern. Einmütig wurde Nele Zollendorf zur Jugendwartin gewählt. Beisitzer sind Janine Mühlenmeister-Weber, Sandra Hokkeler, André Kräwenbrink und Marc Dieluweit.