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Rallye durch Wermelskirchen Treffen in der „Oldtimer-Scheune“

Wermelskirchen · Die 10. Auflage der Rallye für Old- und Youngtimer führte die 185 Fahrer nebst ihren Beifahrern auch nach Wermelskirchen. In Buchholzen gab es Stempel ins Bordbuch.

 An der „Oldtimer-Scheune“ in Buchholzen überreichte Victoria Schlesack den Teilnehmern ein Präsent und gab den Stempel ins Bordbuch.

An der „Oldtimer-Scheune“ in Buchholzen überreichte Victoria Schlesack den Teilnehmern ein Präsent und gab den Stempel ins Bordbuch.

Foto: Stephan Singer

Am Kontrollpunkt „Oldtimer-Scheune“ des Wermelskircheners Ralf Eisenbach in Buchholzen musste es schnell gehen: Flugs reichten die Beifahrer der Teilnehmer der zehnten Rallye „Köln Historic“ ihre Bordkarte aus dem Seitenfenster, um sich ihren Stempel abzuholen. Dieser diente als Nachweis darüber, den für Ortsunkundige nicht ganz einfach zu finden Innenhof erreicht zu haben – dann galt diese Sonderprüfung der rund 270 Kilometer langen Fahrt für Young- und Oldtimer als bestanden.

Stefan Schlesack, bekannt aus seiner Zeit als Fahrer bei den Deutschen Rallye-Meisterschaften, und Tochter Victoria kümmerten sich um einen zügigen Ablauf an der „Oldtimer-Scheune“ und fanden beim Kurzstopp die Zeit, den Teilnehmern ein kleines Präsent von Ralf Eisenbach zu überreichen. Schlesack gehört zur Firma „Auriga Historic“, die die „Köln Historic“-Rallye für die Fachzeitschrift „Classic Cars“ als Veranstalter durchführte: „Wir haben heute 185 Teilnehmer am Start und versuchen natürlich immer, attraktive Strecken mit möglichst wenig Ampeln auszuarbeiten.“

Eine Baustellen-Ampel in Köln kurz nach dem Start verzögerte die Rallye ein wenig – in Buchholzen kamen die Prunkstücke auf vier Rädern eine Viertelstunde später als geplant an. „So eine Rallye braucht fast ein Jahr an Vorbereitung. Bei der ‚Köln Historic‘ haben wir ein dreigeteiltes Teilnehmerfeld: Es gibt die erfahrenen Fahrer mit ihren Klassikern, ambitionierte Neulinge und die sogenannten Oldtimer-Wanderer, die mehr Wert auf Schauen und Quatschen legen, als auf das Fahren“, berichtete Stefan Schlesack. In zwei unterschiedlichen Wertungen, die sich die Teilnehmer auswählen durften, konnten Old- und Youngtimer bis Baujahr 1999 teilnehmen.

Als Oldtimer-Fan freute sich Ralf Eisenbach, dass seine Scheune zum Kontrollpunkt der „Köln Historic“ wurde: „Nachbarn und Freunde sind mit dabei – Kaffee und Kuchen stehen bereit.“ Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Dagmar Beyer nahm Ralf Eisenbach bereits zwei Mal an der Fahrt „Röntgen Classic“ teil. Ihr Lieblingsgefährt, ein W123-Mercedes, stand zur „Köln Historic“ allerdings still und glänzte in der „Oldtimer-Scheune“. „Ich bin zwangsläufig genauso verrückt nach Oldtimern wie Ralf“, stellte Dagmar Beyer mit einem Lachen fest: „Wir teilen uns dieses Hobby.“
In Buchholzen fanden sich Anwohner, Eisenbachs Freunde und eingefleischte Auto-Fans für bewundernde Blicke sowie das eine oder andere „Benzin“-Gespräch ein. Sogar zwei Herren aus Siegburg fanden den Weg in das selbsternannte „Weltdorf“ mit der etwas abseits gelegenen „Oldtimer-Scheune“. Auf der Strecke legte das Teilnehmerfeld auf der Telegrafenstraße in Höhe des Bürgerzentrums einen Zwischenstopp für eine Kurzpräsentation der Fahrzeuge ein.

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