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Wermelskirchen Neue Schule im ruhigen Fahrwasser

Ansichtssache : Neue Schule im ruhigen Fahrwasser

Mit den neuen Modulbauten hat die Stadt als Schulträger mehr Platz für die Sekundarschule geschaffen und den Wettbewerbsnachteil „zwei Standorte“ aufgehoben.

Aufatmen in der Sekundarschule: Im neuen Jahr kehrt Ruhe ein, dann sind alle Lehrer und Schüler an einem Standort vereint. Für die junge Schule und Schulform in Wermelskirchen war die räumlichen Situation nicht einfach. Auch im Wettbewerb mit anderen Schulen ist ein Doppel-Standort ein Nachteil. Schulleiter Dietmar Paulig räumte ein, dass die Lehrer nicht alle pünktlich sein konnten. Doch jetzt ist genügend Platz für alle am Weyersbusch. Die oberen Klassen haben sogar deutlich bessere räumlichen Voraussetzungen, weil in dem neuen Modulbau Neben- und Besprechungsräume geschaffen wurden.

Nach einigen Hürden und einer zeitlichen Verzögerung hat der Schulträger ein Übergangsmodell geschaffen, das sich sehen lassen kann. Auch wenn die Module voraussichtlich 2024 ausgedient haben, es war die einzig akzeptable Möglichkeit der Unterbringung dieser großen Schule. Dafür investierte die Stadt vier Millionen Euro. Aber die gekauften Module kann sie später für andere Zwecke verwenden oder wieder verkaufen.

Dass sich im „Bergischen Löwen“ etwas tut, ist ein gutes, ein erfreuliches Signal. Der Eigentümer des Baudenkmals und der Inhaber des vielfach geschätzten Restaurants nimmt viel Geld in die Hand, um das Objekt so umzubauen, dass zeitgemäße Anforderungen an den Gastronomiebetrieb erfüllt werden und um es im neuen, modernen Glanz erstrahlen zu lassen. Der Markt wird enorm aufgewertet und belebt, wenn der neue „Bergische Löwe“ wieder eröffnet und mit einer Außengastronomie eine neue Atmosphäre schafft. Mit seiner gehobenen Küche ergänzt Lars Röntgen wieder gut das bestehende gastronomische Angebot. Zu Jahresbeginn müssen dann nur noch die Wermelskirchener und auch auswärtige Gäste beweisen, dass sie die Karte zu schätzen wissen und „ihrem Löwen“ wieder die Treue halten.