1. NRW
  2. Städte
  3. Wermelskirchen

Wermelskirchen: Neue Freiwillige für die Feuerwehr

Brandbekämpfer für Wermelskirchen : Neue Freiwillige verstärken die Feuerwehr

An sechs aufeinanderfolgenden Samstagen „büffelte“ und übte das Quarett — jetzt ist die Feuerwehr um vier Helfer reicher.

(sng) Die Freiwillige Feuerwehr in Wermelskirchen ist um vier Einsatzkräfte reicher: Lisa Fink, Jan Niklas Puschinski (beide 17 Jahre), Jerome Gérard (34) und Candy Westphal (43) absolvierten erfolgreich den Lehrgang zum Brandbekämpfer, wobei die beiden 17-Jährigen erst ihren 18. Geburtstag abwarten müssen, bevor sie sich an Einsätzen beteiligen dürfen.

An sechs aufeinanderfolgenden Samstagen „büffelte“ und übte das Quarett. Unter den Argusaugen von Vize-Wehrleiter Ingo Mueller, von Lehrgangsleiter Tom Bosbach und von Gruppenführer sowie Ausbilder Achim Schmitz mussten die vier Neuen zum Abschluss noch einmal ran: Es galt einen Löschangriff auf ein imaginäres Feuer in einer Wagenhalle zu starten. Wie es der Zufall will, verteilen sich die vier neuen Einsatzkräfte auf verschiedene Löschzüge: Dhünn, Dabringhausen, Unterstraße und Stadt. „Der Lehrgang war dieses Mal mit vier Absolventen recht klein, im vergangenen Jahr waren es noch neun“, sagte Ingo Mueller, wobei Gérard und Westphal als Quereinsteiger zur Feuerwehr kommen, Fink und Puschinski aus der Jugendfeuerwehr stammen. „Im langjährigen Mittel sind etwa 80 Prozent aus der Jugendfeuerwehr“, erläuterte Mueller: „Wir können immer Leute gebrauchen. Bei den vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr ist für jede Interessenslage etwas dabei.“

  • Feststimmung an der Waffelpause: Am Sonntag
    Geneindeleben in Wermelskirchen : Waffelpause feiert buntes Geburtstagsfest
  • Rosenkavalier: Herbert Reul (CDU) bedankt sich
    Politik in Wermelskirchen : Reul bedankt sich mit Rosen
  • Eine der 16 Stationen beim Schulfest
    Schule in Wermelskirchen : Luisa und der Anti-Stressball

Gestartet war der Kurs, der im Herbst mit einem zweiten Teil fortgesetzt wird, übrigens anfangs mit sechs Teilnehmern. „Zwei mussten leider aufhören, weil sie beruflich gefordert waren“, berichtete Tom Bosbach: „Wer einen Tag des Lehrgangs wegen Krankheit fehlt, kann das vielleicht aufholen. Fehlt jemand jedoch beispielsweise an drei von sechs Tagen lässt sich das nicht mehr abfangen.“

Er sei nun sehr froh, dass er es geschafft habe, sagte Jerome Gérard: „Für mich war es wie eine Eingebung. Ich bin morgens wach geworden und mir war klar, dass ich ein freiwilliger Feuerwehrmann werden will.“

(sng)