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Wermelskirchen: Mehr Service an der Zulassungsstelle

Aufatmen an der Zulassungsstelle : Mehr Service bei der Zulassung

Das Straßenverkehrsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises weitet seinen Service wieder weiter aus. Das betrifft auch die Nebenstelle in Wermelskirchen. Es müssen allerdings Termine vereinbart werden.

Gute Nachricht für alle, die seit Wochen sehnsüchtig auf einen Termin bei der Zulassungsstelle warten: Das Straßenverkehrsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises weitet seinen Service wieder weiter aus. Das betrifft auch die Nebenstelle in Wermelskirchen. Dort sind ab sofort nicht mehr nur zwei, sondern drei Mitarbeiter im Einsatz, um den Bürgern beim An-, Um-, oder Abmelden ihrer Autos oder – speziell jetzt zur Ferienzeit – ihrer Wohnwagen behilflich zu sein.

Einfach hinzufahren und vor Ort auf einen Termin zu warten, ist allerdings durch die Corona-Beschränkungen nach wie vor nicht möglich, „weil wir sonst Knubbelbildung haben und die geforderten 1,50 Meter Mindestabstand nicht mehr einhalten können“, sagt Pressesprecherin Birgit Bär. Der Zutritt zum Straßenverkehrsamt ist deshalb wegen den Einschränkungen weiterhin nur für die Personen erlaubt, die vorab einen Termin per E-Mail vereinbart haben. Anmeldungen sind an zulassung@rbk-online.de für Werktage in der Zeit von 7.30 bis 12 Uhr möglich.

„Wir vergeben die Termine im Viertelstundentakt und können durch den zusätzlichen Mitarbeiter jetzt statt 35 sogar 55 Termine abwickeln“, sagt Birgit Bär, die aber vorsorglich darauf hinweist, dass es durch die spezielle Situation mit den Corona-Schutzmaßnahmen dennoch zu Wartezeiten kommt. „Wir tun wirklich alles, was möglich ist, aber man muss drei bis vier Wochen einrechnen, bis man einen Termin bekommt“, sagt sie.

Das ist aber schon eine deutliche Verbesserung, denn während der Corona-Hochphase mussten Bürger bis zu sieben Wochen ausharren, bevor sie ins Straßenverkehrsamt durften. Denn: „Wir mussten den Service, der stets auf unmittelbare Beratung und persönliche Vorsprache unserer Kunden ausgerichtet ist, durch die Corona-Krise umstrukturieren“, sagt Anette Kupferschmidt-Fritz, Ordnungsdezernentin des Kreises und fügt hinzu: „Wir bedauern den entstandenen Unmut.“

Dass sich die Situation an den Zulassungsstellen über den Sommer entspannt, ist die Hoffnung von Pressesprecherin Birgit Bär: „März und April sind erfahrungsgemäß die zulassungsstärksten Monate des Jahres“, weiß sie. „Und da hatten alle Zulassungsstellen in Deutschland Probleme wegen des Shutdowns.“ Im Sommer seien die Zulassungen eher rückläufig. Außerdem könnten eingehende E-Mails jetzt noch schneller bearbeitet werden, „weil systemrelevante Personen wie Ärzte, Feuerwehrleute oder Krankenschwestern nicht mehr bevorzugt behandelt werden müssen“, heißt es aus dem Kreis.

Die 17.000 E-Mails, die in den vergangenen Wochen im Kreis eingegangen sind, wurden alle bearbeitet. Der erweiterte Service soll die Situation noch einmal weiter entspannen.