Wermelskirchen: Löschgruppe Unterstraße feiert Feuerwehrfest

Freiwillige Feuerwehr Wermelskirchen : Löschgruppe Unterstraße feiert

Am Gerätehaus hat die Löschgruppe Unterstraße zum Feuerwehrfest eingeladen. Ein Hit waren die Waffeln, die Kinder konnten einen Blick in das Löschfahrzeug werfen.

Als die Sonne am Abend nicht mehr ganz so stark  brannte, stand das Weinzelt mit einer Auswahl an diversen edlen Tropfen am Gerätehaus der Löschgruppe Unterstraße der Freiwilligen Feuerwehr bei Nachbarn, Freunden und Bekannten des Brandbekämpfer hoch im Kurs. Am Nachmittag waren es beim Feuerwehrfest eher Kaffee und Kuchen, ein erfrischendes Wasser und vor allem die frisch selbstgemachten Waffeln, die die Besucher in geselliger Runde erfreuten. „Die besten Waffeln weit und breit“, pries Louisa D. Milonas mit verschmitztem Lächeln auf dem Gesicht die Waffeln an, die sie wahlweise mit Kirschen und Sahne oder Reis, Zimt und Zucker servierte.

Die Siebenjährige war die jüngste unter den emsigen Helfern, die sich um das Gelingen des Feuerwehrfestes kümmerten. Sie ist die Tochter von Dominic Milonas, der wiederum Stellvertreter des Unterstraße-Löschgruppenführers Detlev Schwarz ist: „Ich helfe hier gerne mit, weil der Papa dabei ist. Vielleicht gehe ich später mit zehn Jahren auch in die Jugendfeuerwehr.“

Neben einer kleinen Hüpfburg weckte natürlich „3-LF-10-1“, das in Unterstraße stationierte Löschgruppenfahrzeug, die Neugier der Kinder. Das Fest bot Gelegenheit für einen genaueren Blick in die Fahrerkabine und auf die Ausrüstungsutensilien, die in dem Einsatzwagen mitgeführt werden. Für einen Hingucker, der weniger mit der Feuerwehr zu tun hat, sorgte Falknerin Gabriele Fiebig, mit ihren Greifvögeln.

Die Löschgruppe Unterstraße besteht derzeit aus 16 Aktiven und bildet mit der Löschgruppe Tente einen Löschzug. Löschgruppenführer Detlev Schwarz sagte mit Blick auf die Entwicklung der Feuerwehr in Wermelskirchen: „Realistischerweise könnten Tente und Unterstraße an den Eickerberg angesiedelt werden. Dann müssten an der Hauptwache entsprechende Kapazitäten geschaffen werden.“ Er verwies auf einen Sanierungsstau am Gerätehaus Unterstraße: „Dafür wird wohl keiner mehr Geld in die Hand nehmen.“ Aber: „Wir machen gerne unseren Dienst.“

(sng)
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