Wermelskirchen: Land fördert den Jugendfreizeitplatz

Rund eine Million Euro fließt nach Wermelskirchen : Land bewilligt Geld für Bau des Jugendfreizeitplatzes

 Ein gutes erstes Signal für ein großes Förderpaket: Für das erste Projekt im Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzeptes (IHEK), der Bau des Jugendfreizeitplatzes,  hat Düsseldorf die Förderung genehmigt.

 Das teilte das Büro des CDU-Landtagsabgeordneten Rainer Deppe mit. Das am Dienstag veröffentlichte Städtebauförderprogramm führt konkret Projekte im Rheinisch-Bergischen Kreis auf. Nach Wermelskirchen fließen   1.006.000 Euro für den Jugendfreizeitplatz an der Dellmannstraße sowie zur Unterstützung privater Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes. „Die Förderbescheide sind noch nicht verschickt“, sagte der Büroleiter des Landtagsabgeordneten, Benjamin Möller, auf Nachfrage dieser Redaktion.

Wie berichtet, wurde in Kooperation mit dem Düsseldorfer Fachbüro ASS ein ganzes Paket an Maßnahmen geschnürt, die zur Attraktivitätssteigerung der Innenstadt beitragen sollen.  Politisch beschlossen war, dass ein Gesamtförderantrag sowie ein Antrag für ein erstes Projekt gestellt wird. Ein Platz für junge Leute in der Innenstadt zu schaffen, ein Treffpunkt für Sportler, Skater und Co. nah der Balkantrasse, die bis zum Lidl verlängert werden soll, genoss bei der Auswahl eine hohe Priorität. Vereine und junge Leute wurden an der Planung beteiligt, eine Fachfirma hat einen Entwurf erstellt. Danach sollen auf dem Grundstück ein Multifunktionsfeld und eine Skatefläche angelegt werden. Rund 750.000 Euro soll das Vorhaben kosten. Die Förderquote liegt bei 70 Prozent, um den Eigenanteil zu stemmen, läuft derzeit eine Spendenakquise.

Auch für Projekte in Bergisch-Gladbach und in Burscheid fließen Fördergelder. Alle drei Maßnahmen gehören zum großen Städtebauförderprogramm des Landes 2019, in dem insgesamt 203 Kommunen eine Förderzusage für insgesamt 307 Projekte vom Land Nordrhein-Westfalen erhalten, teilt Deppe mit. Die Maßnahmen seien teilweise in mehrjährigen Finanzierungsplänen enthalten. Die Förderbescheide orientieren sich in der Regel daran, welche der angemeldeten Projekte der Städte und Gemeinden, so weit sind, dass sie realisiert und die Fördermittel auch entsprechend dem Baufortschritt ausgegeben werden können.

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