Prozess am Landgericht Köln Frauenhass als Motiv für Messerattacke von Wermelskirchener?

Köln / Wermelskirchen · Am zweiten Prozesstag gegen den 35-Jährigen Wermelskirchener, der eine 60-Jährige mit dem Messer angegriffen haben soll, wurden mehrere Zeugen gehört.

 Am Landgericht Köln sagte auch der Psychiater aus, der den Angeklagten nach dessen Zwangseinweisung betreut hatte.

Am Landgericht Köln sagte auch der Psychiater aus, der den Angeklagten nach dessen Zwangseinweisung betreut hatte.

Foto: dpa/Marius Becker

Mit halbstündiger Verspätung – der Angeklagte war auf dem Weg von der LVR-Klinik in Düren nach Köln in einen Stau geraten – startete die 3. Große Strafkammer am Landgericht Köln in den zweiten Tag des Verfahrens gegen einen 35-jährigen Wermelskirchener. Dem Mann wird vorgeworfen, am 21. August des Vorjahres einer 60-jährigen Frau auf der Balkantrasse mit einem sechs Zentimeter langen Küchenmesser völlig unvermittelt in den Bauch gestochen zu haben. Im Verfahren geht es darum, ob der Angeklagte wegen einer paranoiden Schizophrenie dauerhaft in der Psychiatrie untergebracht werden muss, weil er aufgrund seiner Erkrankung eine Gefährdung für sich oder die Umwelt darstelle.