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Wermelskirchen Kampagne zur Ausbildung vereinbart

Wirtschaftsgremium in Wermelskirchen : Kampagne zur Ausbildung vereinbart

Virtuelle Sitzung des Wirtschaftsgremiums mit der Bürgermeisterin. Unternehmen wollen die Ausbildungsaktivitäten in Wermelskirchen erhöhen.

Das ist ein wichtiges Signal für den Standort Wermelskirchen: Stadt und heimische Unternehmen haben eine Ausbildungskampagne vereinbart. Das war ein Ergebnis einer virtuellen Sitzung des Wirtschaftsgremiums Wermelskirchen der Industrie- und Handelskammer zu Köln mit Bürgermeisterin Marion Lück, die erstmals in dem Gremium zu Gast war.

Lück betonte, wie wichtig ihr der Austausch mit den örtlichen Unternehmerinnen und Unternehmern ist, berichtet jetzt die IHK. Als Hauptaufgaben nannte sie die Mobilitätswende, die finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den städtischen Haushalt, den Breitbandausbau in Gewerbegebieten, aber auch die Verfügbarkeit von Gewerbeflächen. Glücklicherweise sei Wermelskirchen bislang vergleichsweise gut durch die Krise gekommen, was dem gesunden Branchenmix und der guten industriellen Basis zu verdanken sei.

„Wir möchten Bürgermeisterin Lück gerne bei den Herausforderungen der Stadtentwicklung unterstützen und bieten hierzu unsere Expertise an“, betont Michael Flanhardt, Geschäftsführer der Rasspe Systemtechnik GmbH und Vorsitzender des Gremiums. „Selbstredend müssen dabei die Interessen der örtlichen Wirtschaft berücksichtigt werden, um Wermelskirchen zukunftsfähig aufzustellen“, heißt es in einer Erklärung der IHK zu dieser virtuellen Sitzung.

Positiv überrascht wurden die Anwesenden durch Zahlen vom Ausbildungsmarkt. So verzeichnen die Unternehmen in Wermelskirchen nur einen sehr geringen Rückgang der eingetragenen Ausbildungsverhältnisse, während pandemiebedingt sowohl in der Region als auch im bundesweiten Durchschnitt deutlich weniger Ausbildungsverträge unterzeichnet wurden. Dennoch möchten die Unternehmer die Ausbildungsaktivitäten in Wermelskirchen noch erhöhen. Das IHK-Wirtschaftsgremium und die Stadt vereinbarten, eine Kampagne zur Ausbildung zu starten. Die ersten Ideen hierzu sollen nun weiter vertieft werden.

„Trotz der Corona-Pandemie bleibt die Suche nach Fachkräften eine der größten Herausforderungen der Wirtschaft“, betont Eva Babatz, Leiterin der Geschäftsstelle Leverkusen/Rhein-Berg der IHK Köln, die das Wirtschaftsgremium geschäftsführend betreut. „Selbst auszubilden ist für die Betriebe nach wie vor das Mittel der Wahl, um auch in Zukunft mit passend qualifizierten Mitarbeitenden das eigene Unternehmen voranzubringen.“

(tei.-)