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Wermelskirchen: Jahreshauptversammlung der Kulturgemeinde

Jahreshauptversammlung der Kulturgemeinde Wermelskirchen : „Tag der Kulturgemeinde“ für 2023 geplant

Trotz der Corona-Lockdowns dürfen sich die Mitgliedsvereine der Kulturgemeinde zumindest über die Ausschüttung des jährlichen Sockelbetrags freuen.

Auch wenn die Corona-Lockdowns Veranstaltungen in 2020 einen Strich durch die Rechnung gemacht haben, dürfen sich die rund 20 an die Wermelskirchener Kulturgemeinde angeschlossenen Vereine über ein wenig Geld aus der Kasse des „Kultur-Dachverbands“ freuen. „Auf Basis unserer Satzung verteilen wir ja eigentlich nur Geld“, betont der Vorsitzende der Kulturgemeinde, Friedel Burghoff, immer wieder gerne.

Für das vergangenen Jahr bekommen die Mitgliedsvereine der Kulturgemeinde immerhin und auf jeden Fall den Sockelbetrag von 200 Euro, betont Geschäftsführerin Antje Buhl im Gespräch mit dieser Redaktion: „Einige wenige Aktionen und Auftritte hat es ja gegeben. Und die werden wir auch unterstützen.“ So hätten ja noch Termine vor dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 stattgefunden. Obendrein habe es Auftritte von beispielsweise Posaunenchören vor Altenheimen gegeben. Die Vereine, die diese Auftritte oder Konzerte der Kulturgemeinde melden, bekommt dafür einen Obolus: 50 Euro pro Auftritt oder 100 Euro pro eigenem Konzert. Voraussetzung: Die Aktionen müssen innerhalb von Wermelskirchen stattgefunden haben. Bis zum Jahresende wird der Kulturgemeinde-Vorstand die Anträge für das Jahr 2020 bearbeiten.

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Auf der jüngsten Jahreshauptversammlung der Kulturgemeinde im Rathaus bestätigten die zwölf anwesenden Vereinsvertreter den stellvertretenden Vorsitzenden Bernhard Schulte und die Geschäftsführerin Antje Buhl in ihren Ämtern. Im nächsten Jahr stehen dann der Vorsitzende Friedel Burghoff, der Kassierer Helmut Fischer und der Beisitzer Peter Scheben turnusgemäß zur Wahl.

Das Vorhaben eines „Tages der Kulturgemeinde“, an dem sich die kulturtreibenden Vereine gemeinsam präsentieren und der schon vor den Corona-Lockdowns in der Planung steckte (wir berichteten), hat die Kulturgemeinde nunmehr auf das Jahr 2023 verschoben. Dann soll diese Veranstaltung in das Programm zu den Feierlichkeiten rund um das Jubiläum „150 Jahre Stadtrechte Wermelskirchen“ eingebettet werden. „Für solch eine Aktion brauchen wir schon etwas Vorlauf. Die Kombination mit dem Jubiläumsprogramm macht das Sinn. Natürlich haben wir die ersten Planungen aus 2019 noch in der Schublade und werden diese dann reaktivieren“, kündigt Antje Buhl an.