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Wermelskirchen: Jährlich 5,7 Millionen Kubikmeter Trinkwasser aus der Großen Dhünntalsperre

Wasser aus der Trinkwasseraufbereitungsanlage Schürholz : So viel Wasser verbrauchen die Städte

Mitglieder des Zweckverbandes WVV Rhein-Wupper sind neben dem Rheinisch-Bergischen Kreis, die Kommunen, die Wasser aus der Trinkwasseraufbereitungsanlage Schürholz beziehen: Burscheid, Hückeswagen, Leverkusen (Stadtteil Bergisch Neukirchen), Leichlingen, Odenthal, Radevormwald, Solingen (Stadtteil Burg) und Wermelskirchen.

Vertragspartner sind die Energieversorgung Leverkusen GmbH sowie die EWR GmbH (vormals Stadtwerke Remscheid) sowie ausschließlich für den Rohwassertransport die Stadtwerke Solingen. Letztgenannte Vereinbarung stellt sicher, dass Rohwasser aus der Großen Dhünn-Talsperre bei Bedarf die Sengbach-Talsperre befüllt, wenn diese zu wenig Wasser hat.

Jährlich bezieht der WVV 5,7 Millionen Kubikmeter Rohwasser als maximales Verbandskontingent aus der Großen Dhünn-Talsperre, dazu kommen 0,5 Millionen Kubikmeter aus dem EWR-Kontingent (maximal eine Million Kubikmeter jährlich). 1,1 Millionen Kubikmeter Reinwasser kommen pro Jahr vom Aggerverband hinzu.

In 2017 flossen vom WVV Rhein-Wupper 1,1 Millionen Kubikmeter Trinkwasser nach Burscheid, 1,4 Millionen nach Wermelskirchen, eine Million nach Leichlingen, 91387 Kubikmeter nach Solingen-Burg, 414660 nach Leverkusen-Bergisch Neukirchen, 670043 nach Odenthal, 1,2 Millionen nach Radevormwald und 255760 Kubikmeter nach Hückeswagen. Zu diesen insgesamt 6,9 Millionen kamen 414791 Kubikmeter an die Energieversorgung Leverkusen und 724031 an EWR, was unter dem Strich eine Gesamtmenge von 8,1 Millionen Kubikmeter aufbereitetes Frischwasser ergibt.

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Der WVV nutzt im Versorgungsgebiet 105 Kilometer Rohrleitungen sowie etwa 100 Kilometer Kabelstrecke zur Fernsteuerung der Anlage vom Leitstand in Schürholz aus. Zehn Hochbehälter bieten 26.500 Kubikmeter Wasserspeicher. Zu 35 Wasserübergabeeinrichtungen gesellen sich acht Pumpwerke und vier Verteiler- bzw. Druckminderstationen. Letzteren kommen eine besondere Bedeutung zu, da auf dem Gebiet Höhenunterschiede von 50 Metern über Normalnull (Leverkusen, Leichlingen) bis zu 421 Metern (Radevormwald) zu überwinden sind, was eine entsprechende Regulierung der Fließgeschwindigkeiten erfordert.