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Wermelskirchen: In der „Apotheke an der Post“ wird jetzt geimpft

Kampf gegen die Corona-Pandemie in Wermelskirchen : In der „Apotheke an der Post“ wird jetzt geimpft

In der „Apotheke an der Post“ können sich Menschen jetzt auch gegen das Corona-Virus impfen lassen. Viele Kunden verbinden Immunisierung mit einer Bestimmung der Antikörper.

Erst ein Eis in der Sonne, dann eine Impfung in der Apotheke: Seit vergangenem Wochenende bieten Zasz Arslan und sein Team in der „Apotheke an der Post“ auch Impfungen gegen Corona an. „Wir sind zufrieden mit der Resonanz“, sagt der Apotheker. Vor allem Stammkunden hätten das Angebot am ersten Wochenende angenommen. Erstimpfungen habe es nicht gegeben, aber Zweit- und Boosterimpfungen. Es sei wichtig, jede Gelegenheit zu schaffen, sich gegen das Coronavirus zu schützen, sagt der Apotheker. Deswegen habe er die entsprechende Rüstung für das Angebot auch wahrgenommen.

Hinzu kommt, dass der Apotheker die Impfung in Kombination mit einer Antikörper-Bestimmung anbietet. Wer sich impfen lässt, kann vorher oder nachher kostenlos bestimmen lassen, wie gut er gegen das Virus gerüstet ist. Wer den Test ohne Impfung machen möchte, bezahlt 14,99 Euro. „Wir bieten diese Bestimmung grundsätzlich jedem an“, sagt der Apotheker.

Die Rückmeldungen seien gut: Vielen Kunden sei es wichtig, zu wissen, wie hoch das Antikörper-Level im eigenen Körper ist. So hätten etwa einige Kunden vor der Booster-Impfung das Testangebot angenommen: „Wenn der Wert niedrig ist, dann sind die Menschen froh, sich boostern lassen zu können“, sagt Zasz Arslan, „wenn der Wert noch hoch genug ist, verschieben viele die Impfung noch um ein paar Tage oder Wochen.“

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Die Bestimmung der Antikörper sei übrigens schnell gemacht, informiert der Apotheker. „Sie ist vergleichbar mit einer Blutzuckermessung“, sagt Zasz Arslan. Ein kleiner Piecks in den Finger und schon können die Fachleute in der Apotheke ein entsprechendes Testkit mit dem Blutstropfen in das hochwertige Testgerät schieben. „Nach 15 Minuten haben wir das Ergebnis“, erklärt der Apotheker.

Termine für eine Impfung und die Antikörperbestimmung können für Samstage und Sonntage in der Apotheke vereinbart werden. „Wir sind flexibel“, sagt Zasz Arslan, „gleichzeitig achten wir aber natürlich bei der Terminvergabe darauf, dass wir keinen Impfstoff wegwerfen müssen.“ Schließlich bietet jedes geöffnete Fläschchen des wertvollen Serums die Möglichkeit für sechs Impfungen. Entsprechend getaktet würden auch die Termine gelegt – die aber generell nach Bedarf der Kunden vergeben werden.

Vor jeder Impfung steht übrigens ein Beratungsgespräch, bei dem der Apotheker auch die Gesundheitswerte der Kunden abfragt und den Hang zu Nebenwirkungen. Wer als Risikopatient eingestuft wird oder schon bei der Erst- oder Zweitimpfungen mit größeren Nebenwirkungen zu kämpfen hatte, wird nicht in der Apotheke geimpft. „Im Zweifelsfall verweisen wir dann immer an den Hausarzt“, sagt Zasz Arslan.