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Wermelskirchen: Im Jugendfreizeitparks steht nun eine Dixi-Toilette

Jugendfreizeitpark Wermelskirchen : „Stilles Örtchen“ für den Jugendfreizeitpark

Die Stadtverwaltung hat eine Dixi-Toilette im Jugendfreizeitpark aufstellen lassen. Damit löst Bürgermeisterin Marion Lück ein Versprechen ein.

Bürgermeisterin Marion Lück hatte es bereits bei der Freigabe des Skater-Areals im September versprochen: „Es gibt zwar öffentliche Toiletten am Busbahnhof, die fußläufig zu erreichen sind, aber notfalls stellen wir eine Dixi-Toilette auf“, sagte sie damals. Und nun können ab sofort tatsächlich „dringende Geschäfte“ auf dem Jugendfreizeitpark verrichtet werden: Die Stadtverwaltung hat eine Dixi-Toilette auf dem Gelände aufstellen lassen.

Jetzt steht die blaue Toilette mit dem Herzchen auf der Tür. Udo Schillings, Mitarbeiter der Firma Toi Toi Dixi, stellte die mobile Toilette auf und bereitete auch gleich alles für die Nutzung vor: „In dieser Toilette ist auch ein Handwaschbecken, um sich die Hände waschen zu können. Dafür wird der Wasser-Tank mit 60 Litern Frischwasser gefüllt“, erklärt er. Dieses Wasser fließt anschließend vom Becken in den Fäkalientank, der einmal in der Woche geleert wird. „Das wird sich mit der Zeit zeigen, ob das ausreicht, oder ob zweimal die Woche geleert werden muss“, sagt Volker Niemz, Leiter des Betriebshofs.

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Den vollen Dixi-Tank zu reinigen sei übrigens eine ganz saubere Sache, verrät Udo Schillings: „Der Tank in der Toilette wird abgesaugt in einen großen Fäkalientank, den wir auf unseren Betriebsautos haben. Diese Tanks fassen jeweils 2400 Liter. Jeder Dixi-Wagen kann 40 Toiletten am Tag reinigen – und wir sind in NRW mit 180 Wagen unterwegs, die anschließend im Klärwerk geleert werden.“ Schmunzelnd fügt er hinzu: „Wir werden eben von allen gebraucht.“

Volker Niemz, Leiter des Betriebshofs: „Es wird sich zeigen, wie oft wir die Dixi-Toilette reinigen lassen müssen“, sagt er. Udo Schillings füllt die Frischwassertanks für das Handwaschbecken. Die Dixi-Toiletten sind übrigens gekennzeichnet: „Nach der Hochwasserflut haben wir Dixis in Leverkusen gefunden, die in Solingen gestanden haben“, erzählt er.

(miz)