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Wermelskirchen: Grünes Licht für Untersuchung der Ampelanlagen

Zuerst soll eine Bestandsaufnahme erfolgen : Politik gibt grünes Licht für Untersuchung der Ampelanlagen

(pd) Alte und schlecht eingestellte Ampeln können zu langen Rückstaus führen, wichtige Verbindungsstraßen verstopfen. Auf der anderen Seite sorgt „intelligente“ Ampeltechnik für rascheres Durchkommen.

In Wermelskirchen sollen die Ampeln auf Wunsch der Politik auf den Prüfstand kommen. Einstimmig nahm der Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr (StuV) den Antrag der WNKUWG an, das Optimierungspotential der Ampelanlagen ausloten zu lassen. Im ersten Schritt geht es also um die Bestandsaufnahme, die Zustand und Schwachstellen im Ampelsystem aufdecken und Optimierungsmöglichkeiten aufzeigen soll.

„Einige Ampeln in Wermelskirchen sind aus der Steinzeit“, sagte Henning Rehse (WNKUWG). Seiner Fraktion gehe es darum, dass Thema frühzeitig aufzugreifen. Denn nach Fertigstellung der Bauprojekt auf dem Loches-Platz sollen ohnehin Verkehrsuntersuchungen erfolgen. Erwartet wird, dass mehr Verkehr über den Brückenweg rollt, wenn der neue Einzelhandelsschwerpunkt und die anderen Mieter in dem Gebäude zu mehr Zielverkehr führen. „Der Straßenbaulastträger Straßen NRW sollte frühzeitig darüber informiert werden, was die Stadt will. Außerdem geht es um mögliche Auflagen, die die Stadt nicht allein schultern kann. Für die Kosten eines externen Beraters sollten rechtzeitig Haushaltsmittel eingeplant werden“, begründete Rehse den Antrag.

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CDU-Fraktionsvorsitzender Christian Klick befürwortete das Anliegen, appellierte aber die Kosten und den Verwaltungsaufwand im Blick zu behalten. „Wir haben einen Verkehrsentwickler, ihn sollte man fragen, was sinnvoll und notwendig ist“, ergänzte Jochen Bilstein, SPD-Fraktionsvorsitzender. Thomas Marner, Technischer Beigeordneter, schlug vor, dass die Stadtverwaltung kurzfristig die Gutachterkosten ermittelt und der Politik vorstellt. Zu prüfen sei, ob sie aus dem allgemeinen Etat finanziert werden können. Aufbauende Untersuchungen, wie die Ampelanlagen verbessert werden könnten, solle frühestens sechs bis zwölf Monate nach Baufertigstellung auf dem Loches-Platz erfolgen, also dann, wenn sich das Verkehrsaufkommen eingependelt hat.