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Wermelskirchen: Gewinner des Fotowettbewerbs „Ampelskirchen“

Wermelskirchener Innenstadt : Preisverleihung für Blumenampeln-Fotos

Die Gewinner des Fotowettbewerbs „Ampelskirchen“ stehen fest. Initiiert wurde die Aktion vom Stadtmarketing-Verein „Wir in Wermelskirchen“, der die Preise übergab. Alle Teilnehmer sind sich einig, dass die Blumenampeln die Stadt zu etwas ganz Besonderem machen.

Insgesamt wurden mehr als 30 Bilder im Rahmen des Fotowettbewerbs „Ampelskirchen“ beim Stadtmarketingverein „Wir in Wermelskirchen“ eingeschickt. Die schönsten wurden nun gekürt. Stolz und etwas schüchtern nehmen der erste Gewinner Werner Sokoll, Angelika Strugholz, dritter Platz, und Renate Cislowski (Sonderpreis) ihre Preise entgegen. Max Hofmann, der den zweiten Platz erreichte, war aus Zeitgründen nicht anwesend.

Eine Flasche Sekt gibt es für jeden, doch die ist nur „Beiwerk“, wie Sabine Stolz vom Marketingverein lachend erklärt. In einem Briefumschlag, den es dazu gibt, wurden den erfolgreichen Teilnehmern Dellmark im Wert von 100, 50 und 20 Euro überreicht. Für den Sonderpreis gibt es 55 Dellmark.

Das 1. Gewinner-Foto von Werner Sokoll zeigt eine Blumenampel, im Hintergrund ist die Stadtkirche zu sehen. Foto: Werner Sokoll

Von ihrem Fotomotiv, den leuchtend bunten Blumenampeln in der Wermelskirchener Innenstadt sind alle Preisträger begeistert. „Das ist einfach ein schöner Anblick, für Jung und Alt“, so Werner Sokoll. „Das macht die Kölner Straße zu etwas wirklich Besonderem.“ Renate Cislowski pflichtet ihm bei, sie hat eine der Ampeln gesponsert und erfreut sich „jedes Mal an ihr, wenn ich durch die Stadt gehe“. Dass sie Blumen wunderbar zu den Fachwerkhäusern passen, findet Angelika Strugholz.

„Auch aus WiW-Sicht, sind die Blumenampeln etwas ganz Tolles“, sagt Dankmar Stolz, Vorsitzender des Marketingvereins. „Durch Corona waren wir in unserer Arbeit sehr eingeschränkt, aber die Aktion konnten wir trotzdem durchführen. Und ich denke, dass wir damit für viel Freude gesorgt haben, in dieser schweren Zeit.“ Stolz nutzt die Gelegenheit auch gleich dazu, etwas klarzustellen: „Der Blumenhändler aus den Niederlanden, um den es anfangs viele Diskussionen gab, hab man nur engagiert, weil niemand aus der Stadt selbst es machen wollte.“ Und der Händler komme auch nicht einmal die Woche aus den Niederlanden nach Wermelskirchen, nur um die Blumen zu gießen, wie es oft heiße. „Auch umliegende Städte und Kommunen haben den Händler engagiert, also kommt der eigentlich immer aus Remscheid zu uns gefahren.“

Sabine Stolz dankt allen Sponsoren, die das Aufstellen der Ampeln ermöglicht haben, ganz herzlich. „Hoffentlich finden wir im nächsten Jahr wieder genug Sponsoren“, sagt sie. Daran, wie die Stadt ohne Blumenampeln aussieht, müssen sich die Wermelskirchener bald dennoch wieder gewöhnen. Denn in den nächsten Tagen endet die erste Blumenampel-Saison: Die Ampeln werden entfernt.