Wermelskirchen: Gewag investiert 2,3 Millionen Euro in energetische Sanierung

Häuser aus 50er Jahren werden wärmegedämmt : Gewag investiert 2,3 Millionen Euro in energetische Sanierung

(pd) Die Remscheider Wohungsbaugesellschaft Gewag investiert in ihren Bestand in Wermelskirchen: Die Mietshäuser an der Danziger Straße 3 bis 7 sowie an der Stettiner Straße 24 bis 32 werden energetisch saniert.

Das Investitionsvolumen umfasst 2,3 Millionen Euro, sagt Wiltrud Willing, Architektin und ab 1. Oktober technische Abteilungsleiterin bei der Gewag, auf Nachfrage dieser Redaktion. Zu der Sanierung gehöre die Fassadendämmung, die Dämmung von Dachböden und Kellerräumen, den Einbau neuer Fenster. Die Mieter werden zwar eine höhere Kaltmiete zahlen, aber kräftig bei den Heizkosten sparen.

Die Häuser an der Stettiner Straße erhalten zum großen Teil neue, vorgestellte Balkone. Insgesamt werden 51 Wohneinheiten aus dem Baujahr 1957 mit 1917 Quadratmetern Wohnfläche energetisch auf einen aktuellen Stand gebracht.

Die Gewag verfügt in Wermelskirchen über 161 Wohneinheiten – Danziger Straße 3 – 7, Hagenerberg 26 – 44, Königstraße 66 – 76, Rot-Kreuz-Straße 3 – 5, Schillerstraße 65 – 67, Stettiner Straße 24 – 32 sowie Wirtsmühler Straße 14 a – 20. Die Objekte wurden in den 50er und 60 Jahren errichtet. Neubauten seien nicht geplant, der Schwerpunkt für Investitionen in Neubauten liege in Remscheid. Für die Gewag als Vermieterin sei Wermelskirchen ein gutes Pflaster. „Es gibt so gut wie keine Leerstände – nur kurzzeitige bei Mieterwechseln“, sagt Uwe Manthei, Leiter der Vermietungsabteilung der Gewag. Diese Gelegenheit nutze man beispielsweise für Sanierung der Bäder, die oftmals noch die Fliesen der ersten Generation tragen. Denn viele Bewohner seien treue Mieter. Und Mietinteressenten hätten heute höhere Ansprüche an Wohnungen. Ein modernes Bad steht oben auf der Wunschliste.