Amtsgericht in Wermelskirchen Geldstrafe nach Hundebiss – Halterin bleibt uneinsichtig

Wermelskirchen/Hückeswagen · Eine 54-Jährige aus Hückeswagen musste sich vor dem Wermelskirchener Amtsgericht wegen eines Vorfalls mit ihrem Hund auf einer Wiese in Strucksfeld verantworten.

Vor dem Wermelskirchener Amtsgericht musste sich jetzt eine angehende Hundetrainerin verantworten.

Vor dem Wermelskirchener Amtsgericht musste sich jetzt eine angehende Hundetrainerin verantworten.

Foto: Tim Kronner

Solange der Hund brav ist, ist er der beste Freund des Menschen. Wehe aber, es kommt zu einer Konfrontation, dann sind die Fronten bisweilen verhärtet. Und ein Streit landet vor dem Amtsgericht. Wie im Fall einer 54-jährigen angehenden Hundetrainerin aus Hückeswagen, die im Februar mit ihrem Mann ihre vier Hunde auf einer Lichtung in Strucksfeld zwischen Hückeswagen und Wermelskirchen trainierte. Was auch gut ging, bis ein 68-jähriger Mann aus Dabringhausen mit seiner 36-jährigen Tochter auf dem Fahrrad zur Wiese gefahren kann. Laut Anklageschrift sei einer der vier Hunde, der nicht angeleint war, auf den 68-Jährigen zugelaufen und habe ihn in Hand und Oberschenkel gebissen. Die Hückeswagenerin habe sich der fahrlässigen Körperverletzung schuldig gemacht, sagte der Staatsanwalt.