Wermelskirchen geht mit neuer Internetseite online.

Internetauftritt : Stadt zeigt sich online in neuem Gewand

Der neue Internetauftritt der Stadt Wermelskirchen ist am 29. August an den Start gegangen. Bürger sollen leichter und schneller an die gewünschten Informationen kommen. Vereine sind gefordert, ihre Daten zu aktualisieren.

Am gestrigen Mittwoch ging die neue Internetseite der Stadt online. Der Aufbau der alten Seite war noch von 2007 und konnte auf Handys und Tablets nicht korrekt dargestellt werden. Die neue Seite soll übersichtlicher sein, Nutzer sollen gesuchte Informationen schneller finden können. Stefan Rabe, Internetbeauftragter der Stadt, präsentierte gestern die neue Homepage im Bürgerzentrum.

Auf mehr als 1500 Unterseiten rufen die Wermelskirchener jeden Monat rund 60 Gigabyte an Daten ab. Die elf Jahre alte Vorgängerseite konnte den gewachsenen Anforderungen nicht mehr standhalten. „Auf der alten Seite konnten wir Videos mit einer Größe bis 30 Megabyte hochladen“, erklärt Rabe. „Jeder, der weiß wie groß Videos heute sind, weiß auch, dass man damit nicht weit kommt.“ Im neuen System können nun beliebig viele Videos verknüpft werden, auch mehrere hoch aufgelöste Bilder seien kein Problem mehr.

Noch sind nicht alle Bereiche des Wermelskirchener Internetauftritts umgezogen. Die Unterseiten der Kirmes, Feuerwehr, des Kinder- und Jugendparlaments und der Flüchtlingshilfe sollen in den nächsten Monaten folgen. Bis Ende des Jahres soll auch eine neue Version des Bürgerportals online gehen. Es soll mehr Funktionen und die direkte Online-Bezahlung ermöglichen. Bürgermeister Rainer Bleek, der sich die Präsentation im Bürgerzentrum ebenfalls ansah, testete die neue Seite sogleich. Besonderes Augenmerk legte er auf den neuen Bereich „Planen und Bauen“. Hier können Bürger auf verschiedenen Karten Baustellen, Baugebiete und demnächst auch das neue Integrierte Stadtkonzept aufrufen. Die Migration der bestehenden Daten begann Ende vergangenen Jahres, der Umzug kostet etwa 10.000 Euro. Wenn die Rechnung aufgeht, spare die Stadt damit 2000 Euro pro Jahr. Das neue „Typo3“-System ist lizenzgebührenfrei.

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