Kriminalität in Wermelskirchen Fünf Schock-Anrufe von Betrügern in zwei Tagen

Wermelskirchen · Bei der Polizei Rhein-Berg sind gleich fünf Anzeigen bezüglich versuchter Betrugsdelikte eingegangen. In allen Fällen haben die Geschädigten sogenannte Schock-Anrufe erhalten.

 Die Polizei Rhein-Berg warnt daher nochmals eindringlich vor dieser und vor ähnlichen Betrugsmaschen.

Die Polizei Rhein-Berg warnt daher nochmals eindringlich vor dieser und vor ähnlichen Betrugsmaschen.

Foto: dpa/Fabian Strauch

Am Mittwoch, 1. Februar, und Donnerstag, 2. Februar, sind bei der Polizei Rhein-Berg gleich fünf Anzeigen bezüglich versuchter Betrugsdelikte eingegangen. In allen Fällen haben die Geschädigten sogenannte Schock-Anrufe erhalten. Das teilte die Polizei am Freitag, 3. Februar, mit.

Dabei behaupten die Anrufer meist, von der Polizei oder der Staatsanwaltschaft zu sein und berichten ihren Telefon-Opfern, dass deren Töchter oder Söhne beispielsweise einen schweren Verkehrsunfall verursacht hätten und sich nun auf einer Polizeiwache befinden würden. „Perfiderweise sind im Hintergrund tatsächlich oft weinende Personen zu hören, um die Geschichte noch glaubhafter erscheinen zu lassen“, erläutert die Polizei. Dann werde von dem Anrufer eine hohe Kaution für die Freilassung der Tochter oder des Sohnes gefordert.

So auch geschehen bei einer 65-jährigen Wermelskirchenerin, einer 74-jährigen Rösratherin, einer 60- und einer 61-jährigen Burscheiderin sowie einem 73-jährigen Burscheider. In diesen Fällen wurden von den Tätern Kautionen in Höhe von mittleren bis hohen fünfstelligen Summen gefordert. Glücklicherweise ist aber niemand auf den Betrug hereingefallen, so dass es lediglich beim Versuch blieb, berichtet die Polizei.

Die Polizei Rhein-Berg warnt daher nochmals eindringlich vor dieser und vor ähnlichen Betrugsmaschen. Die angerufenen Personen sollen  immer misstrauisch sein, vor allem wenn von einer Notlage, welcher Art auch immer, die Rede ist. Desweiteren sollen keinesfalls Geldbeträge an fremde Personen oder Konten überwiesen werden. Auch sollen Betroffene keine Konto- oder Kartendaten herausgeben. Die angerufenen Personen sollen  sich immer persönlich bei den Angehörigen vergewissern, indem aiw die angeblichen Opfer unter der ihnen bekannten Rufnummer kontaktieren.

Wenn diesbezüglich eine Beratung benötigt wird oder es aber Fragen zu dieser und ähnlichen Betrugsmaschen gibt, kann man sich unter ☏ 02202 / 205-444 an das zuständige Kommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz wenden.

(sng)