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Wermelskirchen: Freie Wähler stellen Kandidaten auf

Kommunalwahl 2020 : Freie Wähler stellen Kandidaten auf

Henning Rehse und Rüdiger Bornhold aus Wermelskirchen treten im Herbst an.

Die Freien Wähler in Nordrhein-Westfalen haben am Samstag die personellen Weichen für die Kommunalwahlen am 13. September gestellt. Für die Verbandsversammlung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) wurde Henning Rehse (57) aus Wermelskirchen erneut zum Spitzenkandidaten bestimmt. „Der Landschaftsverband leistet viel für die Menschen im Rheinland. Aber auch hier steht vieles von dem Erreichten auf dem Spiel“, sagt er. Vor dem Hintergrund der ökomischen Einbrüche durch die Corona-Krise und die Haushaltsverschlechterungen der Kommunen in Deutschland von bis zu 50 Milliarden Euro sei es dringend geboten, die solide und zurückhaltende Wirtschaftspolitik fortzuführen.

Der LVR ist als Kommunalverband rheinlandweit in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und der Kultur tätig. Er ist mit 19.000 Mitarbeitern und einem Jahresbudget von 4,1 Milliarden Euro der größte Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen in Deutschland, betreibt 41 Schulen, zehn Kliniken und drei Netze heilpädagogischer Hilfen sowie 19 Museen und Kultureinrichtungen. Außerdem verweist Rehse darauf, dass der Kreis von der Arbeit des LVR profitiert. Im Haushaltsjahr 2018 habe der Kreis eine Umlage von 61,6 Millionen Euro an den LVR gezahlt. Im gleichen Zeitraum flossen Leistungen von 131,5 Millionen Euro in den Kreis zurück, die Qualität für Menschen garantieren“, sagt Rehse.

 Henning Rehse tritt für den Landschaftsverband an.
Henning Rehse tritt für den Landschaftsverband an. Foto: RP/privat
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Für den Regionalrat Köln wurde Rüdiger Bornhold, ebenfalls aus Wermelskirchen, erneut zum Spitzenkandidaten bestimmt. Die 44 Mitglieder des Regionalrates bilden die politische Vertretung des Regierungsbezirks Köln. Gewählt von den Kreistagen von sieben Landkreisen, von den Räten von drei kreisfreien Städten, der Stadt Aachen und vom Städteregionstag Aachen repräsentieren die ehrenamtlich tätigen Regionalratsmitglieder die 4,4 Millionen Einwohner des Regierungsbezirks. Die wichtigste Aufgabe des größten Regionalrates in Deutschland ist die Strukturpolitik. „Die Region muss gemeinsam und abgestimmt vorangebracht werden. Dabei geht es häufig um Siedlungs- und Flächenpolitik, Gewerbeentwicklung, Verkehrswege, Naturschutz und Energiepolitik, heißt es in einer Mitteilung.

(rue)