Wermelskirchen: Europawahl – das sollten Wähler wissen

Wählerverzeichnis : Europawahl – das sollten Wähler wissen

Die Zukunft Europas können auch die Wermelskirchener mitbestimmen – mit ihrer Teilnahme an der Europawahl am Sonntag, 26. Mai.

Wie viele Wermelskirchener sich an der Europawahl am Sonntag, 26. Mai, beteiligen dürfen, entscheidet sich an diesem Wochenende, am Samstag und Sonntag, 13. und 14. April, wird das Wählerverzeichnis aufgebaut. Ab dann steht fest, wer in Wermelskirchen zur Europawahl wahlberechtigt ist, teilt die Stadt mit.

Was müssen Wahlberechtigte beachten, die umziehen?
Wer umzieht, sollte einige Punkte beachten. Für alle Zuziehenden und Wegziehenden beginnt in der Zeit vom 15. April bis 5. Mai ein sogenannter Veränderungsdienst: Wer nach Wermelskirchen zuzieht, muss innerhalb dieser Zeit einen Antrag auf Aufnahme in das Wählerverzeichnis von Wermelskirchen stellen, andernfalls bleibt er in seiner Wegzugsgemeinde wahlberechtigt.

Analog dazu gilt: Bürger, die aus Wermelskirchen wegziehen, verbleiben im Wählerverzeichnis von Wermelskirchen, es sei denn, sie stellen innerhalb der genannten Frist einen Antrag auf Aufnahme in das Wählerverzeichnis der Zuzugsgemeinde an ihrem neuen Wohnort. Wer ab dem 15. April bis zum Wahlsonntag innerhalb von Wermelskirchen umzieht, muss in dem Wahlbezirk wählen, der ihm mit seiner Wahlbenachrichtigung mitgeteilt worden ist. Hier erfolgt keine Änderung.

Sind EU-Bürger und Auslandsdeutsche automatisch im Wählerverzeichnis?
Nein, für Unionsbürger und Auslandsdeutsche gelten gesonderte Bestimmungen. Sie müssen mit einem amtlichen Formular einen Antrag auf Aufnahme in das Wählerverzeichnis von Wermelskirchen innerhalb der genannten Frist stellen. Ausführliche Informationen und entsprechende Antragsformulare erhält man hierzu auf der Internet-Seite des Bundeswahlleiters: https://www.bundeswahlleiter.de/ oder auf der Wermelskirchener Homepage unter: https://www.wermelskirchen.de/rathaus/politik-wahlen/wahlen/europawahl/ .

Wann werden die Wahlbenachrichtigungen versandt?
Bedingt durch die Osterferien und Feiertage erhalten die wahlberechtigten Bürger ihre Wahlbenachrichtigung für die Europawahl in Form eines Briefes voraussichtlich erst innerhalb der Woche nach den Osterfeiertagen. Wer bis zum 5. Mai keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, aber glaubt, wahlberechtigt zu sein, sollte sich im Wahlbüro persönlich in Raum 1.03 oder telefonisch unter der Tel. Nr. 02196 710-106 melden. Eine elektronische oder schriftliche Beantragung von Briefwahlunterlagen ist bereits ab dem 15. April möglich. Das Vorliegen der Wahlbenachrichtigung ist dafür nicht zwingend notwendig.

Wie erhält man die Briefwahlunterlagen?
Die Briefwahlunterlagen können online über einen Link auf der Startseite der städt. Homepage unter www.wermelskirchen.de beantragt werden. Die Beantragung per E-Mail an: Wahlen@wermelskirchen.de ist ebenfalls schon ab dem 15. April möglich. Eine telefonische Beantragung ist allerdings nicht möglich. Sobald die Wahlbenachrichtigung vorliegt, kann auch der QR-Code auf der Wahlbenachrichtigung für die Online-Beantragung mit einem Smartphone genutzt werden. Der Versand der Briefwahlunterlagen kann jedoch erst erfolgen, wenn die amtlichen Stimmzettel für die Europawahl hier eingegangen sind. Wann genau die Lieferung der Stimmzettel erfolgt, ist derzeit noch nicht bekannt.


Wann ist das Direktwahlbüro geöffnet? Wer seine Stimme zur Europawahl schon vor dem Wahlsonntag direkt abgeben möchte – dies ist dann auch eine Form der Briefwahl – kann dies ab dem 15. April im Direktwahlbüro im Bürgerbüro im Erdgeschoss des Bürgerzentrums zu folgenden Öffnungszeiten tun: montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr sowie montags von 17.30 bis 19.30 Uhr, dienstags von 14 bis 17 Uhr, donnerstags von 14 bis 17.30 Uhr und samstags von 10 bis 12 Uhr. Es empfiehlt sich, vor dem Gang in das Bürgerbüro zuvor telefonisch unter Tel. 02196 710-106 im Wahlbüro nachzufragen, ob die amtlichen Stimmzettel schon vorliegen. Ohne die Stimmzettel ist verständlicherweise eine Direktwahl im Bürgerbüro nämlich noch nicht möglich. Für die Direktwahl sind ein Personalausweis oder Reisepass sowie die Wahlbenachrichtigung mit dem ausgefüllten Wahlscheinantrag (auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung zu finden) in das Direktwahlbüro mitzubringen.

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