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Wermelskirchen Erstes E-Lastenauto für den Betriebshof

Mobilität in Wermelskirchen : Erstes E-Lastenauto für den Betriebshof

Ab sofort wird das elektrische Fahrzeug bei der Straßenbegehung und Kontrollfahrten eingesetzt. Die Bürgermeisterin drehte die erste Runde mit dem Gefährt und war begeistert. Auch sie bekommt einen E-Dienstwagen.

Sichtlich begeistert steigen sowohl Bürgermeisterin Marion Lück als auch Thomas Marner, Technischer Beigeordneter, nach einer Probefahrt aus dem ersten elektrisch betriebenen Lastenauto der Stadt. „Ein tolles Fahrgefühl“, sagt Marion Lück, die bei ihrer ersten Fahrt auf dem Betriebshof bereits flott unterwegs war und das knapp sechs Meter lange Gefährt, davon allein sind drei Meter Ladefläche, geschickt wendete. Letztere wird bald mit Werkzeug, Straßenschildern und Kaltasphalt beladen.

Insgesamt eine halbe Tonne kann das Auto tragen – bei einer Reichweite von hundert Kilometern. „Das Fahrzeug soll bei Straßenbegehungen und Kontrollfahrten eingesetzt werden,“ sagt Volker Niemz, Leiter des Betriebshofs. „Die Reichweite ist also völlig ausreichend.“ Ein E-Auto sei wegen vieler Stopps und häufigem Anfahren ideal und verschleiße viel weniger als ein Auto mit Verbrennungsmotor.

Aufgeladen wird das Lastenauto über Nacht, über eine ganz normale Haushalts-Steckdose. Das dauert acht Stunden. Gekauft hat die Stadt das Auto aber nicht, das wäre zu teuer. Es ist geleast. So kostet es statt 51.000 Euro in der Anschaffung „nur“ 200 Euro im Monat plus eine einmalige Zahlung von 2300 Euro.

Das neue E-Lastenauto ist das erste am Betriebshof in Wermelskirchen, aber bestimmt nicht das letzte. „Bei jeder neuen Anschaffung eines Fahrzeugs werden wir prüfen, ob E-Mobilität eine Möglichkeit darstellt“, sagt Thomas Marner und Marion Lück ergänzt: „Wermelskirchen ist offen für alternative Antriebe.“

Die Bürgermeisterin verrät auch, dass sie bald selbst einen E-Dienstwagen fahren wird, einen ID.3 von Volkswagen. „Ich mag Elektro-Autos, die sind nicht nur angenehm zu fahren, sondern auch schön leise“, sagt Lück. Ausschlaggebend für ihre Wahl war dabei die Größe des Kofferraums: „Da müssen schließlich die Handballtaschen meines Sohnes reinpassen“, lacht sie.