Wermelskirchen: Ehrenamtliche sammeln Trödel für den großen Stadtkirchenbasar

Evangelische Kirchengemeinde Wermelskirchen : Ehrenamtliche sammeln Trödel für den großen Stadtkirchenbasar

Ein ehrenamtliches Team sammelt Trödel für den Stadtkirchenbasar – mit großem Erfolg.

Als sich Caroline Beneking-Fischer einmal um ihre eigene Achse dreht, sieht sie vor allem Kartons. In den ersten stecken Gesellschaftsspiele, in den nächsten Bücher oder Geschirr. Und es vergeht kaum eine Minute, in der nicht ein Auto auf den Hof an den Garagen am Gemeindezentrum vorfährt und neue Schätze abgibt. Freitagnachmittag herrscht Hochbetrieb. Und jeder, der hier vorfährt, bringt neue Kartons. „Im Grunde ist es eine Win-Win-Win-Situation“, sagt Caroline Beneking. Denn die Spender, die hier ihren Trödel loswerden, freuen sich über den gewonnenen Platz. Die Menschen, die am 2. November auf der Suche nach kleinen Schätzen und großen Entdeckungen zum Stadtkirchenbasar am Markt kommen, freuen sich über ihren Fund. Und der Erlös sorgt bei mehreren Initiativen für Freude.

„Das ist meine große Motivation“, sagt Caroline Beneking-Fischer, „dass hier am Ende richtig was bei rum kommt.“ Etwa 15.000 Euro hat jeder Basar in den vergangenen Jahren gebracht. Und wenn die ehrenamtlichen Helfer im Vorfeld Kartons annehmen, Spenden sortieren, aufbauen und ordnen, dann haben viele von ihnen genau diesen Moment vor Augen – in dem das Geld bei Peter Gohl im Kongo, bei Britta Wagner in Südafrika oder Kerstin Abbas in Peru ankommen, in denen heimische Projekte ein bisschen Freiraum bekommen durch die Spende.

Ursprünglich hatte das Team zwei Termine zur Trödelannahme angesetzt. Aber dann waren die Ehrenamtlichen für einen Moment unsicher geworden, ob das Material für den Verkauf auch reicht. Also organisierten sie für Freitag kurzerhand einen weiteren Termin. Und der Andrang ist riesig. „Ich glaube, wir werden wieder so viele Spenden erhalten wie in den vergangenen Jahren“, sagt Caroline Beneking-Fischer und lädt auch zur letzten Abgabe am 11. Oktober von 17 bis 19 Uhr und am 12. Oktober von 10 bis 13 Uhr ein. Von Büchern über Kleidung bis hin zu Spielsachen, kleinen Elektrogeräten und Glas und Porzellan: Jeder bringt, was er noch hat. „Nur bitte keinen Müll“, appellieren die Ehrenamtlichen. Zwischen Alltäglichem verstecken sich aber auch Raritäten und Schätze, für die auch mal ein bisschen mehr Geld genommen werden kann. „Wenn wir den Eindruck haben, so einen Schatz zu entdecken, dann recherchieren wir auch mal im Internet den aktuellen Wert“, sagt Caroline Beneking-Fischer. Für die Besucher bleibt es beim Schnäppchen.

Sorgen machen sich die Ehrenamtlichen aber auch: 120 Freiwillige werden gebraucht, um den Einsatz beim Basar am 2. November zu stemmen. Außerdem werden Helfer mit Muskelkraft zum Aufbauen und Abbauen gebraucht. „Jeder Einsatz ist willkommen“, sagt Inga Margenberg vom Organisations-Team. Wer noch mitmachen will, kann sich per E-Mail an imargenberg@gmail.com oder unter Telefon 0177 7884535 bei Caroline Beneking-Fischer melden.

Basar Samstag, 2. November, 9 bis
15 Uhr, Gemeindezentrum, Markt.

(resa)
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