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Wermelskirchen: Die Wasserolympiade bietet ein Abenteuer-Erlebnis

Bereits zum dritten Mal in Folge fand die zweitägige Ferienaktion im Dabringhausener Freibad statt : Erlebnistage für Hartgesottene im Freibad bei der Wasserolympiade

Bereits zum dritten Mal fand die zweitägige Ferienaktion mit Sport, Spiel und Spaß statt. Die Kinder übernachteten in Zelten und tobten sich nach Herzenslust aus.

Einen Hauch von Abenteuer und Lagerromantik beim Zelten über eine Nacht sowie Sportsgeist und den pädagogischen Gedanken von Teambildung erlebten 26 Jungen und Mädchen bei der Wasserolympiade im Freibad Dabringhausen. Über zwei Tage trugen die Kinder, aufgeteilt auf vier Mannschaften, verschiedene Spiele und Wettbewerbe aus – vom Fragequiz über Wasserball, einem Hindernisparcours, dem „Transport“ einer brennenden, auf einem Schwimmbrett stehenden Kerze über das Wasser bis hin zum abschließenden, gemeinsamen Bau eines Floßes reichte das Programm, das sich die beiden federführenden Erlebnispädagogen Marc Weyer und Marius Preyer ausgedacht hatten. Atemraubend dabei: Das Spiel „Wassertransport“, bei dem die Mannschaften das kühle Nass aus der Leitung von einem Eimer in einen anderen befördern musste. Der Clou: als Hilfsmittel dienten dabei lediglich Trinkhalme für jeden Spieler und der Mund als „Tank“. Obendrein erwiesen sich die Betreuer als störende Hindernisse im Laufweg zwischen den Eimern.

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„Es sind die Hartgesottenen da“, blickte Marc Weyer auf die fröhliche Kinderschar, die offenkundig mit den nicht allzu warmen Temperaturen und den Regenschauern gut zurecht kamen. „Unser Joker ist die Aufwärmhalle“, stellte Dominik Roenneke vom Schwimmverein Freibad Dabringhausen. In dem Raum neben dem Imbiss wärmten sich die Kinder bei muckeligen 30 Grad, die eine Infrarot-Wärme-Anlage erzeugte, nach jedem Spiel auf.
„Wir haben gut geschlafen“, berichteten die achtjährige Chayenne und der elfjährige Mika vom Zelten im Freibad: „Wir waren ja auch nach dem Sport und dem Spielen ganz schön müde.“ Die Wasserolympiade sei ein großer Spaß.

„Es geht uns hier nicht darum, mit einer tollen Stoppuhr zu beeindrucken. Wir wollen den Kindern ein Erlebnis, Spaß und Abenteuer bieten und Werte wie Teamfähigkeit vermitteln“, beschreibt Roenneke die Idee zur inzwischen dritte Wasserolympiade. Mit den beiden Erlebnispädagogen stünde das Konzept nunmehr auf professionelleren Füßen. Möglich machen das Förderungen von der „Ein Herz lacht“- sowie der „Hans Herrmann Voss“-Stiftung. Die Förderanträge seien „überschaubar“, während ein Antrag für Mittel aus dem „Leader“-Programm aufwendiger sei, sagte Roenneke, der von „Leader“ Mittel für die neue Biomassenheizung generieren konnte. Und Roenneke denkt schon weiter und hat das NRW-Förderprogramm „Moderne Sportstätten 2022“ im Blick: „Wir stehen mit dem Stadtsportverband Wermelskirchen in Kontakt – da wird es voraussichtlich im Herbst los gehen.“