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Wermelskirchen: Der VVV schmückt Dabringhausen

Viele Helfer in Wermelskirchen : Der VVV schmückt Dabringhausen

Viele Helfer waren dem Aufruf zum Aufstellen der Weihnachtsbäume gefolgt. Die Verantwortlichen mussten sogar einigen absagen. Sie freuen sich über die „große Wertschätzung der Weihnachtsbaum-Aktion“.

Immer nur maximal zwei Haushalte an einem Baum und natürlich ein Mund-Nasen-Schutz – die ehrenamtlichen Helfer hielten sich beim Aufstellen und Schmücken der Weihnachtsbäume in Dabringhausen an die geltenden Corona-Schutzregeln. Das hatten die Aktiven der Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVV) Dabringhausen im Vorfeld noch einmal eingefordert. Seine Sorge, angesichts der Pandemie-Lage nicht genug Helfer zusammenzubekommen, bestätigte sich unter anderem aufgrund eines Aufrufs in der Bergischen Morgenpost nicht. „Wir mussten letztlich sogar noch Freiwilligen absagen, weil mehr Leute gar nicht mehr vernünftig einteilbar gewesen wären“, freute sich VVV-Vorsitzender Dirk Wartmann über den Zuspruch und verwies auf mehr als 20 Helfer und vier Fahrzeuge: „Das zeigt die Wertschätzung für unsere jährliche Weihnachtsbaum-Aktion.“

48 Tannen schmücken nun Straßenränder und Bürgersteige an auffälligen Stellen in Kreckersweg, Stumpf, Arnzhäuschen, Grunewald und im Dabringhausener Ortskern. Wie VVV-Geschäftsführer Harald Röntgen erläuterte, finanziert der Verein die Bäume. Dabei unterstützen Einzelhändler und Parteien aus dem Dorf mit Spenden: „Das war ein super Aufruf, und das ist eine super Resonanz.“
In pandemie-gerechten Klein-Gruppen mit nicht mehr als zwei Haushalten zogen die Helfer los, um die Bäume an Laternen oder Masten oder Ähnlichem aufzustellen. Die einen fuhren die Bäume an die vom VVV bestimmten Standorte, wie zum Beispiel der Vorsitzende des Dawerkuser Festausschusses, Peter „Zausel“ Eickhoff, mit seinem Kleintransporter. Andere brachten die Tannen windsicher an, und die nächsten schmückten sie mit roten Schleifen, die die VVV-Aktiven im Vorfeld gebunden und gepackt hatten. Zu diesen „Schmück-Trupps“ gehörten auch die beiden Ehepaare Anke und Bodo Piller sowie Andrea und Christoph Gippert, die schnell den Dreh heraus hatten: „Immer 20 Schleifen pro Baum – dann kommen wir aus. So ist das geplant.“

Anstatt des sonst üblichen Helfer-Treffens mit einem Imbiss, das aufgrund von Corona ausfallen musste, beschenkte der VVV die Helfer auf Initiative von Gerd Broichhaus mit Spekulatius- und Spritz-Gebäck-Tüten, die die Dabringhausener Bäckerei Gosse gestiftet hatte.