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Wermelskirchen: Der Kreis ist jetzt in Inzidenzstufe zwei

Inzidenz in Wermelskirchen : Ab Mittwoch gilt die Inzidenzstufe eins

Die Regeln könnten schon bald überholt sein. Treffen mit bis zu drei Haushalten sind wieder möglich. Im Rheinisch Bergischen Kreis können bereits am Mittwoch weitere Lockerungen in Kraft treten.

Die 7-Tages-Inzidenz des Rheinisch-Bergischen Kreises liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) seit letztem Mittwoch unter 35. Die NRW-Landesregierung hat zudem eine neue Corona-Schutzverordnung verabschiedet, die am Freitag in Kraft trat. Damit gilt aktuell ein Drei-Stufen-Plan, der sich nach den Inzidenzen richtet. Lockerungen werden dann bereits ab einer Inzidenz von 100 möglich. Weitere Schritte folgen bei Werten zwischen 35 und 50 sowie unter 35. Die letzte erste Stufe ist demnach bereits ab Mittwoch in Kraft. Dann wird es weitreichende Lockerungen im privaten und öffentlichen Bereich geben.


Schnelltests Schnelltests sind seit einiger Zeit 48 Stunden gültig und nicht mehr nur 24 Stunden


Ausgangssperre Die Ausgangssperre fällt bei einer stabilen Inzidenz von unter 100 weg. Derzeit liegt die Inzidenz deutlich unter 35. Es gibt also keine Ausgangssperre in nächster Zeit.


Kontaktbeschränkung Treffen im öffentlichen Raum sind für Angehörige aus fünf Haushalten ohne Personenbegrenzung erlaubt. Außerdem dürfen sich 100 Personen treffen, wenn sie vorher negativ getestet worden, geimpft oder von einer Covid-19-Erkrankung genesen sind. Eine Obergrenze für Haushalte gibt es dabei nicht.

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Einzelhandel Der Einzelhandel hat nach wie vor geöffnet. Seit Freitag 28. Mai fällt die Testpflicht weg. Auch Termine für „Click & Meet“ müssen nicht mehr ausgemacht werden. Für alle Läden gilt die Regel: pro zehn Quadratmeter ein Kunde. Zuletzt konnten die Geschäfte nur weniger Personen zulassen. Nämlich eine pro 20 m2. Die Sonderregel für Geschäfte über 800 m2 fällt weg.


Gastronomie Die Innengastronomie darf wieder öffnen. Für Gäste ist dann ein negativer Corona-Test, ein Nachweis zu einer überstandenen Covid19-Erkrankung oder eine Impfung Pflicht. Außerdem gilt eine Platzpflicht, dass heißt Besuchende müssen an dem Platz bleiben, der für sie vorgesehen ist. Tests für den Außenbereich sind bei einer Inzidenz unter 35 nicht mehr nötig. Sollte die Inzidenz in ganz NRW unter 35 fallen (aktuell 40) wird auch im Innenbereich kein Test mehr nötig sein.


Kultur Konzerte und Aufführungen sind auch im Innenbereich mit bis zu 1000 Personen und mit den oben genannten Nachweisen zulässig. Nach der neuen Corona-Schutzverordnung muss die SItzverteilung im Schachbrettmuster angelegt sein. Auch nicht-berufsmäßige Proben sind ab sofort mit Test oder anderem Nachweis wieder möglich. Für den Gesang gilt eine Personengrenze von 50 Personen bei Proben, bei Bläsern sind es 30. Im September könnten selbst Festivals für 1000 Personen wieder möglich sein. Wenn es ein Hygienekoonzept gibt und die Inzidenz stabil bleibt.


Sport Kontaktsport im Freien und in der Halle ist mit bis zu 100 Personen auch außerhalb von Sportstätten erlaubt. Im Innenbereich braucht man einen Test. In Außenbereichen dürfen außerdem bis zu 1000 Zuschauende zugelassen werden, allerdings maximal 33 Prozent der Auslastung. Innen sind darüberhinaus Corona-Tests nötig, Zuschauer sind aber grundsätzlich auch hier zulässig. Wenn die Inzidenz im ganzen Bundesland unter 35 fällt, braucht man in Innenbereichen keinen Test mehr.

Freizeit Der Besuch von Zoos und Parks ist nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Hier ist kein negativer Test erforderlich. Auch kleinere Außeneinrichtungen wie Minigolf oder Hochseilgarten dürfen öffnen. Ebenso Freizeitparks und Spielbanken, wenn die landesweite Inzidenz ebenfalls unter 50 liegt, was aktuell der Fall ist. Freibäder können ohne Tests besucht werden, in der Halle hingegen wird einer benötigt. Hier gelten Besucherobergrenzen. Bordelle öffnen mit Tests und Hygienekonzept. Auch Außenbereiche von Diskotheken und Clubs können für bis zu 100 Personen öffnen. Aber nur mit Tests.


Schulen Seit Montag sollen alle Schulen in NRW wieder zum täglichen Präsenzunterricht in voller Klassenstärke zurückkehren. Voraussetzung ist eine stabile 7-Tage-Inzidenz unter 100. Es gelten Test- und eine strenge Maskenpflicht.


Kindertagesbetreuung Ab 7. Juni kehren die Kitas voraussichtlich wieder in den Regelbetrieb zurück. Das heißt: ab dann werden die Gruppen nicht mehr getrennt und die Kinder können über den gesamten gebuchten Zeitraum in der Einrichtung bleiben.


Beherbergung Übernachtungen in Ferienwohnungen und auf Campingplätzen sind mit den oben genannten Nachweisen möglich. In Hotels und ähnlichen Beherbungsbetrieben sind Übernachtungen für private Zwecke erlaubt. Dabei gibt es keine weiteren Kapazitätsobergrenzen. Eine volle gastronomische Versorgung ist möglich. Busreisen gibt es ab MIttwoch wieder ohne Kapazitätsbegrenzung, wenn alle Teilnehmenden aus Regionen mit einer stabilen Inzidenz von unter 35 kommen.
Körpernahe Dienstleistungen Körpernahe Dienstleistungen (Friseur, Kosmetik, Fußpflege) sind unter Einhaltung von strengen Hygienemaßnahmen zulässig. Ein negativer Schnelltest ist erforderlich, wenn Kunden nicht dauerhaft eine Maske tragen.


Kinder und Jugendarbeit Innen sind Gruppenangebote mit 30 Personen, außen für 50 junge Menschen ohne Altersbegrenzung mit Test erlaubt. Eine Maskenpflicht gilt auch im Inneren nicht.

Private Veranstaltungen Hiermit sind in der Verordnung explizit keine Partys gemeint, erklärt das Land NRW. Draußen sind bis zu 250 Menschen bei Veranstaltunen erlaubt. Einen Test braucht man nicht. Drinnen sind es bis zu 50 Personen, allerdings mit vorheriger Testung.


Volksfeste und Jahrmärkte Letztere sind auch mit Kirmes-Elementen ab sofort möglich, allerdings nur mit Personenbegrenzung und Tests. Weitere Lockerungen sind ab September zu erwarten. Volksfeste, Schützenfeste und Stadtfeste sind ab 1. September bei einer Inzidenz von unter 35 erlaubt. Zunächst gilt eine Besucherobergrenze von 1000 Personen. Das Hückeswagener Altstadtfest wurde abgesagt.