Wermelskirchen: Das Kleinkindbecken soll nächste Woche in Betrieb gehen

Neubau-Projekt im Freibad Dabringhausen : Das Kleinkindbecken soll nächste Woche in Betrieb gehen

Einige Details müssen an dem Neubau-Projekt im Freibad Dabringhausen noch gerichtet werden – und auch die Abnahme durch die Kreisverwaltung muss noch erfolgen.

Der Plan, noch in der bis zum Ende der Sommerferien laufenden Saison, das neue Kleinkindbecken im Dabringhausener Freibad in Betrieb zu nehmen, geht auf: Auch wenn es noch an einigen Details, wie einer nicht ganz nach Wunsch funktionierenden Pumpe hapert, sind die „Baumeister“ Volker Niemz und Ralf Magney überzeugt: „Wenn in der kommenden Woche der Rheinisch-Bergische Kreis die Abnahme gemacht hat, können wir das neue Kleinkindbecken offiziell in Betrieb nehmen.“

„Die Bekloppten“, wie sie Katja Salz-Bannier vom Schwimmverein, der Betreiber des Freibades ist und vom Förderverein, im positivsten Sinn des Wortes bezeichnet, haben dafür in den vergangenen Tagen einige Nachtschichten mit Ausleuchtung von Baustrahlern hinter sich gebracht. „So konnten wir der großen Hitze zumindest teilweise entgehen“, berichtet Volker Niemz, der neben dem Technischen Leiter im Waldbad an der Linnefe, Ralf Magney, unter anderem mit Mark Dabringhaus, Dirk Stöcker, Jim Weyer und Tom Wurth ehrenamtlich an dem Kleinkindbecken baut. Die Natursteinmatten sind verlegt, das aufwendige Verfugen ist geschafft, das Wasser läuft. „Am Beckenrand werden wir nun noch Erde anhäufen und dann dort Teppiche provisorisch legen“, blickt Ralf Magney auf die nächsten Arbeitsschritte aus. „Dort soll in Zukunft natürlich Rasen gesät werden: Das macht jetzt jedoch keinen Sinn, weil die darüber laufenden Badegäste würden jedes Anwachsen verhindern“, begründet Niemz die Übergangslösung.

Über einen kleinen Hang läuft das Wasser in das Becken, Abflüsse führen es in die Aufbereitung ab. „Das ist das Prinzip vom großen Becken in kleiner Ausführung“, beschreiben Magney und Niemz. In den nächsten Tagen muss die Wasserrotation mehrere Durchläufe hinter sich bringen, um Staub und ähnliche Verschmutzungen zu entfernen.

Einige „Schmankerl“ haben sich die Beckenbauer einfallen lassen: So sind vier Düsen eingelassen, die zur Freude der Kinder Wasserfontänen in die Höhe steigen lassen. Und Rohranschlüsse, um daran in Zukunft beispielsweise „wasserspeiende“ Figuren anschließen zu können, haben die fleißigen Händen bereits installiert.

An der tiefsten Stelle wird die Wassertiefe des Kleinkindbeckens etwa 15 bis 20 Zentimeter betragen. Zu den Rändern hin flacht das Becken ab. Der Rand ist so modelliert, dass dort Mamas und Papas praktisch Platz nehmen können. Das neue Kleinkindbecken hat einen Durchmesser von etwa zehn Metern, ist an den Wasserheizkreislauf des Bades angeschlossen und wird etwa 20.000 Euro für Material kosten – dank des ehrenamtlichen Einsatzes fallen keine Arbeitskosten an.

(sng)
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