Wermelskirchen: Das ist das Programm der Kinderstadt 2019 in der Katt

Katt Wermelskirchen : Bauen, schwimmen und lernen in der Kinderstadt

Am 15. Juli ist es soweit: Die Kinderstadt in der Kattwinkelschen Fabrik startet. Auf dieses Programm können sich die Kinder freuen, die bei der Verlosung zur Teilnahme Glück hatten.

„Dieses Jahr steht unter einer Glückszahl. Es ist das 13. Mal“, sagt Projektleiter Kolja Pfeiffer. Er und Stadtjugendreferentin Katja Töbelmann hatten am Mittwoch ins Bistro Katt eingeladen, um gemeinsam mit Bürgermeister Rainer Bleek das Programm vorzustellen. Mit dabei waren auch einige der vielen Sponsoren, die durch Geld, Sachspenden und ehrenamtlichen Einsatz das Gelingen der Kinderstadt ermöglichen.

Erstes Gesprächsthema war – wie könnte es bei diesem Wetter auch anders sein – die Hitze. Schließlich ist es durchaus möglich, dass zu Beginn der Kinderstadt in den ersten beiden Wochen der Sommerferien ähnliche Temperaturen herrschen. Sorgen machen sich die Veranstalter deshalb nicht. „Wir sind ja hitzeerprobt“, sagt Kolja Pfeiffer mit Blick auf das vergangene Jahr. Während des Dürre-Sommes 2018 war es in den Hallen der Katt sehr heiß. Zum Glück bestimmen die Kinder in der Kinderstadt selbst, „dann gibt es ab mittags bestimmt wieder viele Wasserschlachten“, sagt Pfeiffer und lacht.

Unabhängig davon, was die Kinder selbst auf die Beine stellen werden, haben die Ogranisatoren insgesamt 20 Werkstätten im Programm. Neu dabei ist ein Bauspielplatz, bei dem sich die kleinen Architekten austoben können. „Es wird erst aufgebaut, dann aber auch wieder mit viel Spaß abgerissen“, sagt Pfeiffer. Möglich gemacht habe dieses Holzarbeiten eine große Werkzeugspende. Ebenfalls neu ist eine Skate- und Roll-Werkstatt, in der es eine kleine Rampe geben wird und ein Magie-Zelt, in dem zirkusreife Tricks erlernt werden. Änderungen gab es außerdem in der Musikwerkstatt, in der dieses Mal ein großer Kinderstadt-Chor entsteht.

Möglich machen das alles hauptamtliche Kräfte und rund 60 ehrenamtliche Helfer. Mit dabei sind wieder einige Jugendliche, die eigene Projekte für die Kinder anbieten. Etwa eine Beauty-Werkstatt, einen YouTube ähnlichen „Katt-Channel“ oder eine Outdoor-Küche, in der mit zwei Profiköchen das Mittagessen für mehr als 270 Menschen zubereitet wird. 200 davon sind Kinder, neun haben ein Handicap und kommen von der Lebenshilfe. Die Teilnahme musste vorher verlost werden, zu groß war das Interesse. Da einige Kinder leer ausgegangen sind, appellieren die Veranstalter an die Eltern der Teilnehmer-Kinder, ihren Nachwuchs auch wirklich zwei Wochen in der Kinderstadt zu lassen. „Das Konzept ist auf 14 Tage ausgelegt“, sagt Pfeiffer. Und Achim Wetzel, der mit der Firma Ortlinghaus bereits zum zehnten Mal dabei ist, ergänzt: „Es ist nicht so gedacht, sein Kind eine Woche hier zu parken, um dann in der nächsten Woche in Urlaub zu fahren.“

Dann würden sie auch einiges verpassen: Etwa Ausflüge zum Gut Ophoven, ins Stadion des 1. FC Köln, zum Flughafen, zur Feuerwache oder an die Bever-Talsperre.

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