Wermelskirchen: Dabringhausener CDU hat jüngsten Beisitzer

Michael Schneider zum Vorsitzenden gewählt : Dabringhausener CDU hat jüngsten Beisitzer

Die Jahreshauptversammlung der Christdemokraten im Dorf bestätigt den geschäftsführenden Vorstand einmütig im Amt.

Die bekannten Führungskräfte des Dabringhausener Ortsvereins der CDU macht in den kommenden zwei Jahren weiter. Turnusgemäß wählte die Jahreshauptversammlung im Restaurant „Markt 57“ die bisherigen Amtsträger des geschäftsführenden Vorstands erneut auf ihre Posten: Einstimmig fiel das Votum für den Vorsitzenden Michael Schneider, den stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Jörn Kohnke, den Kassierer Martin Fleschenberg, die Schriftführerin Susanne Burghoff und den Mitgliederbeauftragten Christoph Leyhausen aus. Genauso einmütig votierten die Stimmberechtigen für die vier Beisitzer Elena Krüger und Guido Krüger, Benjamin Schmidt sowie Erik Hölterhoff.

Mit erst 17 Jahren ist Erik Hölterhoff „der wohl jüngste Beisitzer“ in einem CDU-Vorstand innerhalb des Rheinisch-Bergischen Kreises, meinte Michael Schneider: „Das ist gut so, dass wir Nachwuchs haben. Und der darf gerne auch Verantwortung übernehmen, um seine Ideen direkt im Vorstand einbringen zu können.“

Im Rückblick auf Themen, mit denen sich die Dabringhausener Christdemokraten im vergangenen Jahr beschäftigten, kommentierte Michael Schneider: „Der neue Bezirksbeamte der Polizei ist vor Ort und gibt Bürgernähe. Das mobile Bürgerbüro hingegen ist nicht so gut angenommen worden, wie ursprünglich gedacht.“ Zum den Querelen zwischen Anwohner und DTV am Höferhof-Sportplatz sagte der CDU-Ortsverbandsvorsitzende: „Wenn jeder auf den anderen Rücksicht nimmt, dann muss das funktionieren. Beim Parken scheint es ja bereits geklappt zu haben, da hat das Einwirken schon Erfolg gezeigt. Jetzt hoffen wir, dass Maßnahmen und Ideen des Sportvereins gerade in den kommenden Sommermonaten Früchte tragen.“

Kassierer Martin Fleschenberg berichtete von einem völlig unspektakulären Jahr, was die Finanzen des Ortsverbandes angeht: Ziehe man die Pflichtabgaben an den Kreisverband ab, seien dem Ortsverband 600 Euro an Einnahmen geblieben, denen 310 Euro an Ausgaben gegenüber standen.

Uwe Pakendorf, frisch gewählter Vorsitzender des Rhein-Berg-CDU-Kreisverbandes und Kandidat für die Wahl zum Europäischen Parlament, die am 26. Mai ansteht, betonte die Bedeutung der Europäischen Union: „Europa steckt in vielen alltäglichen Dingen. Durchschnittlich 15 Prozent der Waren in einem normalen deutschen Supermarkt stammen ausschließlich aus Deutschland – uns bewegt Europa sehr stark.“

Mehr von RP ONLINE