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Wermelskirchen Corona-Sorgen der über 80-Jährigen

Impfzentrum in Wermelskirchen : Corona-Sorgen der über 80-Jährigen

Im Rheinisch-Bergischen Kreis ist nur ein Impfzentrum eingerichtet worden: in der Kreisstadt. Jochen Bilstein (SPD) schreibt einen offenen Brief an den Landrat und stellt fünf Fragen.

Der Umstand, dass für den Rheinisch-Bergischen Kreis nur ein Impfzentrum in der Kreisstadt vorgesehen sei, rufe in großen Teilen der Wermelskirchener Bevölkerung Besorgnis hervor, schreibt jetzt der SPD-Fraktionsvorsitzende Jochen Bilstein in einem offenen Brief an den Landrat Stephan Santelmann. „Anrufe von Bürgern haben mich veranlasst zu diesem Schreiben“, so der Sozialdemokrat.

Die Forderung seiner Fraktion bleibe, dass ein weiteres Zentrum im Norden des Kreises eingerichtet werden müsse. Da die Realisierung eines solchen Begehrens im Moment wenig aussichtsreich erscheine, stellt Bilstein dem Landrat die Sorgen der vor allem über 80 Jahre alten Bürger vor, die hoffentlich in den kommenden Wochen in Bergisch Gladbach geimpft würden. Dieser Personenkreis, der, obwohl er nicht in einem Heim lebt, oft Pflegegrade wie Heimbewohner hat, sorgt sich um die Infrastruktur in dem Impfzentrum“, sagt Bilstein. Er listet dem Landrat fünf Fragen auf, auf die er konkrete Antworten erwartet, um den Betroffenen die Sorgen zu nehmen.

▶ Ist dafür gesorgt, dass die Wege für die oft körperlich eingeschränkten Menschen nicht zu lang sind?

▶ Ist dafür gesorgt, dass die Wartezeiten bis zur Impfung überschaubar bleiben?

▶ Sind angemessene Sitzmöglichkeiten vorhanden?

▶ Sind zahlenmäßig ausreichend und für körperlich eingeschränkte Menschen zuträgliche sanitäre Anlagen vorhanden?

▶ Gibt es für Personen ohne Begleitung personelle Unterstützung vor Ort?

(tei.-)