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Wermelskirchen: CO2-Ampeln für Schulen sollen kommen

Messgeräte für das Klassenzimmer : CO2-Ampeln für Schulen in Wermelskirchen kommen

Nach dem Test von sogenannten CO2-Ampeln in insgesamt drei Klassenzimmern an einer Grundschule und einer weiterführende Schule in Wermelskirchen hat der Stadtrat nun entschieden, dass alle schulischen Einrichtungen in Wermelskirchen die Geräte anschaffen können.

Die Stadt wollte sich zunächst nicht auf vorhandene Veröffentlichungen verlassen, sondern selbst Versuche über die Kohlendioxid-Konzentration in Klassenräumen durchführen.

„Die Messungen beim Test haben ergeben, dass die Kohlendioxid-Konzentration in den Klassenzimmern durch Stoßlüften in den Pausen und jeweils nach der Hälfte einer jeden Schulstunde in einem unbedenklichen Rahmen gehalten werden kann“, sagt Thomas Marner, Technischer Beigeordneter der Stadt und Leiter des Stabes für außergewöhnliche Ereignisse. „Die CO2-Ampeln können dabei helfen, dass die Zeitabstände für das regelmäßige Lüften eingehalten werden,“ so Marner, der aber gleichzeitig betont, dass deshalb nun keine „pauschale Ausstattung eines jeden Klassenzimmers“ mit den Mess-Geräten geplant ist.

Man sei in Kontakt mit allen Schulleitern und spreche ab, wie viele Geräte pro Schule benötigt würden. Es gebe auch tatsächlich keine Leitung, die eine Anschaffung für jede Klasse forderten. „Die Ampeln dienen schließlich nur zur Selbstkontrolle“, so der Technische Beigeordnete. Einige hätten bereits andere Lösungen gefunden, wie das regelmäßige Lüften im Schulalltag nicht vergessen werde: „Das Städtische Gymnasium zum Beispiel hat den ‚Gong’ wieder eingeführt. Der erklingt nun nach der Hälfte der 45-minütigen Schulstunden“, sagt Marner. Ein Vorschlag sei auch gewesen, ein Gerät pro Jahrgang zu kaufen.

Wie viele CO2-Ampeln also nun insgesamt angeschafft werden sollen, steht noch nicht fest.