1. NRW
  2. Städte
  3. Wermelskirchen

Wermelskirchen: Chor der SSV-Spielerfrauen singt das Lied „Wir sind Dhünner“

Sport in Wermelskirchen : Spielerfrauen des SSV Dhünn singen für ihre Jungs

Mit Unterstützung von Profi-Sängerin Jeanne Altfeld hat der Chor das Lied „Wir sind Dhünner“ mit eigenem Text im Tonstudio aufgenommen. Das erste Heimspiel auf dem neuen Kunstrasenplatz an der Staelsmühle bot die Bühne für die Ur-Aufführung.

Die Spielerfrauen, so bezeichnen sich die jungen Damen selbst, der ersten Herren-Mannschaft des SSV Dhünn haben den Kickern beim ersten Spiel auf dem neuen Kunstrasenplatz an der heimischen Staelsmühle ein Ständchen gesungen: „Werden siegen – jetzt auf neuem Grund. Fort die Asche: Ey Alder, Männers, jetzt geht es richtig rund“, heißt es in den eigens geschriebenen Textzeilen des Liedes „Wir sind Dhünner“ zur Melodie von „Lemon Tree“ (Fool‘s Garden).

Der Spielerfrauen-Chor stimmte das Lied vor dem Anpfiff nicht nur lauthals an, sondern hatte ihre Version zuvor mit Unterstützung der Wermelskirchener Profi-Sängerin Jeanne Altfeld im Studio aufgenommen. „Die Idee entstand bei der Aufstiegs-Feier am Ende der vergangenen Saison. Zuvor hatte sich der Spieler Joshka Bührmann die ersten Strophen und den Refrain für die Weihnachtsfeier einfallen lassen. Wir haben das jetzt weiter entwickelt und zu Ende gebracht“, sagten Lisa Schulte und Alina Posingies aus den Reihen des Chores im Gespräch mit dieser Redaktion.

Einen besseren Anlass zur Präsentation des fertigen Liedes als das erste Spiel auf dem neuen Kunstrasenplatz habe es nicht geben können. „Es wurde dann kurz vorher noch mal knapp, denn wir waren erst drei Tage vor dem Spiel mit Jeanne Altfeld im Studio“, berichtete Lisa Schulte. Dass das Lied in Zukunft noch öfter zu hören sein wird, bestätigte der Spielerfrauen-Chor mit nachdrücklichem Kopfnicken und verweist auf die dritte Strophe des Liedes: „Nicht zu vergessen – ihr kennt sie genau. Wir sind immer da – eure Spielerfrauen. Feuern euch an vom Platzesrand. Ihr‘n eigenen Mann ham‘ sie selten erkannt. Und was war noch mal Abseits? Keine Ahnung!“