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Wermelskirchen: Bürgermeisterin Marion Lück verteilt Dusch-Uhren

Aktion „Wermelskirchen dreht ab“ : Bürgermeisterin verteilt Dusch-Uhren

Unter dem Motto „Wermelskirchen dreht ab“ appelliert die Stadt zum Energiesparen und verschenkt dazu ein kleines Helferlein für den Alltag.

Am Ende einer morgendlichen Fahrradtour schaute auch der FDP-Fraktionsvorsitzende Marco Frommenkord auf dem Wochenmarkt vorbei, um sich bei Bürgermeisterin Marion Lück und Stadtsprecherin Kathrin Kellermann eine Dusch-Uhr abzuholen. Der Liberale stellte fest: „Wenn ich gleich zuhause bin, brauche ich auch eine Dusche.“ Den Wochenmarkt nutzte die Stadt, um mit der Sanduhr spielerisch auf das Thema Energiesparen hinzuweisen. Das Motto: „Wermelskirchen dreht ab“ (wir berichteten).

Gerd Engel ist Energiesparen schon immer wichtig. Die Idee mit der Dusch-Uhr ist für ihn trotzdem „absoluter Quatsch“, denn er achte schon immer darauf, wie lange er duscht: „Die Rechnung muss ja schließlich jedes Jahr gezahlt werden und nicht erst seit der angespannten Energieversorgungslage.“ Die Dusch-Uhr, die er sich nichtsdestotrotz mitnahm, werde er jedoch ausprobieren, um die wirklich verbrachte Zeit unter der Dusche doch noch einmal kontrollieren zu können. Eine Bürgerin nimmt direkt eine zweite Duschuhr für ihre Tochter mit, damit auch sie in Zukunft darauf achten kann, möglichst wenig Warmwasser unter der Dusche laufen zu lassen. Bürgermeisterin Marion Lück, bekanntlich selbst mit Kurzhaarfrisur unterwegs, gesteht ein: „Beim Waschen von langen Haaren ist eine Duschzeit von drei Minuten tatsächlich knapp.“ Aber es ginge vor allem darum, die Aufmerksamtkeit zu wecken und die Achtsamkeit der Menschen aufrecht zu erhalten.

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Besonders für Kinder und Jugendliche ist die Dusch-Uhr ein sinnvolles Helferlein mit spielerischem Charakter. Denn: Junge Menschen sind sich oftmals der Dauer der Duschzeit und den damit verbundenen Energiekosten nicht bewusst. Ein weiterer Tipp: Bei den doch recht knapp bemessenen drei Minuten pro Dusche das Wasser beim Einseifen abdrehen und die Dusch-Uhr für diese Zeit in die Waagerechte bringen.

Gleichzeitig mit der Dusch-Uhr, die die Stadt in mit „I love Wk“-Aufklebern versehenen Papiertütchen ausgab, verteilten Marion Lück und Kathrin Kellermann Postkarten mit Hinweisen zum Energie- und Geldsparen wie: „Sparduschköpfe verbrauchen weniger Wasser“ oder „Abschalten ist in, Stand-by-Modus“ ist out“.

(sng/rer)