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Wermelskirchen: Brücke an der K15 nach Unwetter ab sofort gesperrt

Wegen Hochwasserschäden : Brücke in Neuemühle wegen Hochwasserschäden gesperrt

Das Unwetter Mitte Juli hat starke Schäden an der Brücke hinterlassen. Lediglich für Fußgänger ist sie aktuell noch nutzbar. Die Kosten für den Neubau werden auf 600.000 Euro geschätzt.

  Die Brücke an der K15 in Wermelskirchen-Neuemühle muss ab sofort für den öffentlichen Verkehr vollkommen gesperrt bleiben. Das hat eine Untersuchung eines Gutachterbüros ergeben, das der Rheinisch-Bergische Kreis beauftragt hatte. Grund für die Sperrung sind starke Schäden in Folge des Unwetters Mitte Juli. Eine entsprechende Umleitungstrecke wird ausgeschildert. Ausnahmeregelungen sind aus Sicherheitsgründen nicht möglich.

Das Amt für Kreisstraßen und Verkehr des Rheinisch-Bergischen Kreises hatte nach dem Starkregen sämtliche Brückenbauwerke auf ihre Sicherheit hin überprüft und vorsorglich abgesichert.

Eine anschließende Zusatzprüfung an besonders stark geschädigten Bauwerken durch externe Gutachter ergab für die Brücke K15 in Wermelskirchen-Neuemühle eine so starke konstruktive Schädigung, dass sie nun ab sofort vollständig gesperrt werden muss. Die dortigen Fundamente des Brückendurchlasses über den Eifgenbach wurden durch das Starkregenunwetter Mitte Juli tief unterspült. Das umfangreiche Schadensbild zeigt, dass ein Neubau der Brücke erforderlich sein wird. Die Kosten hierfür werden grob auf 600.000 Euro geschätzt.

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Die Brücke am Eifgenbach in Wermelskirchen-Neuemühle war zunächst noch einspurig mit Lastbeschränkung befahrbar.

Aufgrund der aktuellen Schadensbegutachtung und Auswertung der Schadensdaten muss sie jetzt jedoch komplett für den Autoverkehr gesperrt werden. Lediglich für Fußgänger ist die Brücke im Moment noch nutzbar.

Der Rheinisch-Bergische Kreis bittet die Autofahrer in Wermelskirchen um Verständnis für die Situation, die sich im Rahmen der Sperrung der Brücke an der K15 durch das Unwetterereignis am 14. Juli für sie nun ergibt.

(mcv)