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Wermelskirchen: Ausstellung in einem der ältesten Häuser der Stadt

Wermelskirchener präsentiert Privatarchiv : Ausstellung in einem der ältesten Häuser der Stadt

In diesem Jahr präsentiert Claus Füllhase seine Postkarten mit Wermelskirchener Motiven aus seinem Privatarchiv auf eine etwas andere Art. Eine Ausstellung wie sonst kann wegen der Pandemie nicht stattfinden.

Normalerweise lässt Claus Füllhase die Wermelskirchener mit großer Freude an seinen Schätzen teilhaben. Regelmäßig hat er in der Vergangenheit Expositionen der seltenen Bilder und Bücher in leerstehenden Ladenlokalen auf die Beine gestellt, Interessierten dabei viel von der Historie der Stadt erzählt. Seit 2006 hat Füllhase seine Sammlung. Pandemiebedingt musste der Wermelskirchener im vergangenen Jahr die Ausstellung allerdings ausfallen lassen. Und auch dieses Jahr lassen die Corona-Zahlen keine Ausstellung wie sonst zu.

Diesmal kann Claus Füllhase sein riesiges Privatarchiv interessierten Bürgern aber immerhin auf eine andere Weise zugänglich machen: durch ein Schaufenster. „Ich werde stelle meine Sammlung ab sofort in der Kölner Straße 38 aus“, erzählt er. „Den Raum dürfen die Besucher leider nicht betreten, aber sie können die Werke von außen bestaunen.“

Den Ausstellungsort habe er sich ausgesucht, weil es sich dabei um ein historisches Gebäude handle und dieses somit sehr gut zu seinen historischen Postkarten passe, von denen die ältesten aus dem 19. Jahrhundert stammten. „Es ist eines der ältesten Häuser in der Stadt“, sagt der 76-Jährige. Die Ausstellungsstücke habe er aus rund 500 gefüllten Büchern mit Sammlerstücken über Wermelskirchen bereits ausgewählt. Sie seien schon im Schaufenster aufgebaut.

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Neben der Ausstellung „to go“ gibt es auch wieder kostenlose Postkarten zum Mitnehmen von Claus Füllhase. „Ich habe 500 Postkarten drucken lassen, mit Fotos von mir aus Wermelskirchen“, sagt Füllhase. Die Postkarten will er in ausgewählten Fachgeschäften auslegen. „Dann können sich die Leute eine Karte mit nach Hause nehmen.“

Claus Füllhase freut sich über die hohe Nachfrage nach den Karten unter den Wermelskirchenern, längst hätte so mancher Bürger nach einem Exemplar gefragt. „Ich habe meine Postkarten auch schon nach Hamburg verschickt“, erzählt Füllhase. Den Druck der Karten finanziert er mit privatem Geld und zum kleinen Teil auch aus Spenden. „Das mache ich ehrenamtlich, ich mache anderen gerne eine Freude“, sagt er.

(ala)