Wermelskirchen: Anwohner der Lukasstraße beklagt, dass es in Pohlhausen keinen Kehrdienst mehr gibt

Anwohner der Lukasstraße beklagt, dass kein Kehrdienst erfolgte: Keine Straßenreinigung in Pohlhausen?

Anlass zur Kritik an der Straßenreinigung sieht nicht nur die WNKUWG, sondern auch ein Anlieger der Lukasstraße in Pohlhausen.

(pd) „In der ganzen Siedlung wurden die Straßen in den vergangenen Monaten nicht ein einziges mal gekehrt“, meldete sich Herbert Büttner am Bürgermonitor dieser Zeitung. Er selbst komme als Anlieger seinen pflichten nach und reinige regelmäßig den Bürgersteig und Rinnstein. Er habe überprüft, ob Pohlhausen in der Liste der zu reinigenden Straßen steht – was der Fall sei. „Wir zahlen ier für eine Leistung, die nicht erbracht wird.“, beschwert er sich. Der Winterdienst hingegen laufe reibungslos.

Wie berichtet, hatte Henning Rehse, Fraktionsvorsitzender der WNKUWG bemängelt, die Goethestraße sei durch die Kehrmaschine nicht gründlich genug gereinigt worden. Sein Vorschlag lautet: den Anteil für die Straßenreinigungsgebühren aus der Grundsteuer herausnehmen und die Aufgabe den Bürgern übertragen.

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Herbert Büttner berichtete, dass er 2016 Widerspruch gegen die Grundsteuer B, in der die einst gesonderte abgerechneten Straßenreinigungsgebühren nun enthalten sind, eingereicht, dieser sei abgelehnt worden.

Harald Drescher, Leiter des Tiefbauamtes, zu der Beschwerde: „Wir werden das überprüfen.“ Möglich mache dies ein GPS-Sensor im Fahrzeug, mit dem die Fahrten dokumentiert werden. Besonders im Winterdienst sei dieser Nachweis wichtig, weil es immer wieder Bürger gibt, die behaupteten, dass der Winterdienst ihre Straße nicht geräumt habe. Folglich sichere sich die Stadt aus haftungsrechtlichen Gründen mit dieser Dokumentation ab. In Einzelfällen könne auf diese aber auch bei Kehrdiensteinsätzen zurückgreifen.