Wermelskirchen: Anlieger sollten bis Ende Februar Hecken und Bäume freischneiden

Ab März beginnt Brut- und Schonzeit : Hecken und Bäume bis Ende Februar zurückschneiden

Ab März bis Ende September ist Schonzeit.

Wenn Äste aus Privatgärten zu stark auf Gehwege und in den Straßenraum ragen, sollte der Eigentümer zur Ast- und Heckenschere greifen. Die Stadtverwaltung weist in diesem Zusammenhang bereits jetzt, rechtzeitig vor Beginn der Brut- und Schonzeit (§39 Bundesnaturschutzgesetz), auf den korrekten Freischnitt von Hecken, Bäumen und Sträuchern – auch am Rande öffentlicher Wege oder Straßen – hin, zu denen die Grundstückseigentümer verpflichtet sind.

Denn anders als beim ganzjährig erlaubten „Pflegeschnitt“ dürfen Hecken und Sträucher von März bis September nicht zurückgeschnitten werden  – zum Schutz der Tiere. Besonders für Radfahrer und Fußgänger kann eine Hecke, die zu weit  in die Rad- und Fußwege hineingewachsen ist, zum Hindernis werden und den Weg so schmal werden lassen, dass Nutzer kaum mehr aneinander vorbeikommen.

Aus diesem Grund bittet die Stadtverwaltung die Grundstückseigentümer, Pflanzen, Bäume und Sträucher, die über die Grundstücksgrenze in den öffentlichen Bereich wachsen, zeitig zurückzuschneiden. Außerdem müssen eingewachsene Straßenlaternen und Verkehrszeichen so freigeschnitten werden, dass diese gut erkennbar und in ihrer Funktion nicht beeinträchtigt sind. Also lieber zeitig kontrollieren und reagieren.

Der Anlieger haben Verkehrssicherungspflicht. Das sind die Vorschriften: Bäume, Sträucher, Hecken und sonstige Pflanzen dürfen in den Luftraum (Lichtraumprofil) über öffentlichen Geh- und Radwegen bis zur Höhe von 2,50 Meter in den Luftraum über Straßen, Wegen und Plätzen bis zur Höhe von 4,50 Meter nicht hineinragen.

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