Unfall in Wermelskirchen 24-jährige Fahrerin starb nicht an den Unfallfolgen

Dabringhausen · Jetzt liegt das Ergebnis der Obduktion vor. Die Frau war vorige Woche verunglückt und dann drei Tage später im Rhein-Erft-Kreis verstorben. Die Todesursache wird noch ermittelt.

Die Fahrerin dieses verunglückten Fahrzeugs ist drei Tage nach dem Unfall verstorben. 
  Foto: POlizei

Die Fahrerin dieses verunglückten Fahrzeugs ist drei Tage nach dem Unfall verstorben. Foto: POlizei

Foto: Polizei

Die 24 Jahre alte Bergisch Gladbacherin, die vor einer Woche auf der Landstraße 294 in Höhe der Hofschaft Kump in Dabringhausen verunglückte und dann plötzlich drei Tage später im Rhein-Erft-Kreis aus dem Leben schied, ist nicht an den Folgen des Unfalls gestorben. Dieses Ergebnis der Obduktion der Gerichtsmedizin teilte Polizeisprecher Christian Tholl auf Anfrage der Redaktion mit.

Die Frau war am Donnerstag voriger Woche mit ihrem Pkw auf der Landstraße ins Schleudern geraten. Grund soll ein ihr entgegenkommender Pkw gewesen sein, der leicht mit seinem linken Reifen über die Mittellinie geraten war. Bei einer Ausweich-Lenkbewegung schleuderte sie in die Böschung. Bei dem Wagen soll es sich um einen schwarzen Pkw mit Frankfurter Kennzeichen gehandelt haben.

Die Fahrerin stieg selbstständig aus ihrem Pkw aus und wurde von Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht. Sie verließ die Klinik auf eigene Verantwortung. Drei Tage später starb sie im Rhein-Erft-Kreis. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Obduktion an, um die Todesursache zu klären.

Für die Polizei in Rhein-Berg ist damit die Akte geschlossen. Hätte es einen kausalen Zusammenhang mit dem Unfall gegeben, hätte möglicherweise wegen fahrlässiger Tötung weiter ermittelt werden müssen.

Für die Gerichtsmedizin ist damit in diesem Fall die Arbeit nicht beendet. Jetzt geht es noch um die eigentliche Todesursache.

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